Wellington – coolest little capital in the world

Veröffentlicht in: Neuseeland, Nordinsel | 0

Mit dem Zmorgekafi im Bauch machen wir uns mit Manaaki auf zum Te Papa National Museum. Auf dem Parkplatz des Museums ist heute Farmers Market. Ein freundlicher Platzanweiser weist uns einen noch freien Behinderten-Parkplatz zu. Der Markt geht bis 14 Uhr. So lange sind sie hier zuständig und unser Ticket gültig, danach ist wieder die Stadtverwaltung am Zug. Wir müssen schauen, dass wir ab 14 Uhr einen ordentlichen Parkplatz bekommen. Für 2 NZD die Stunde ist das ein sehr guter Platz.

Zuerst steuern wir eine Bäckerei an, die schon offen hat. Hier gibt’s für die JoMa Bäuche mal was anderes als immer nur die SuperBowl 😉

Gestärkt machen wir uns auf ins Museum. Sofort spüren wir, dass sich seit unserer Reise vor 10 Jahren einiges verändert hat. Das Museum scheint sich noch etwas mehr auf Familien mit Kindern ausgerichtet zu haben und ist noch interaktiver geworden. Die aktuelle Nature Ausstellung, die über Geologie, Fauna und Flora Wissenswertes vermittelt, weckt unser grosses Interesse. Den Teil über die grosse und äusserst verlustreiche Schlacht Gallipoli im 1. Weltkrieg haben wir noch in guter Erinnerung und auch schon an anderer Stelle in unserem Reisetagebuch beschrieben. Und doch hat diese Ausstellung nichts von der Dramatik über dieses Ereignis verloren und bewegt uns auch heute noch unverändert.

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Wir besuchen noch weitere Ausstellungen und Etagen in diesem grossen Museum. Wie auch in anderen Museen wird auch hier zeitgenössische Kunst verschiedener neuseeländischer Künstler ausgestellt. Und wie immer kann man sich bei solchen Ausstellungen selbst fragen, ob manche Kunst auch Kunst ist…

Nach 3 Stunden nehmen wir einen kurzen Snack in der Cafeteria zu uns und fragen bei Rebekka nach, was sie bisher in Wellington unternommen hat. Vielleicht treffen wir uns ja noch hier zu einem gemeinsamen Spaziergang? Als wir Manaaki um 3 Parkplätze weiter umparken, ist sie gerade im Museum. Sie macht einen halbstündigen Schnelldurchgang und so können schon bald zusammen wir los. Zu ihrem Glück braucht sie noch ein neues Paar Adiletten. Schnell sind diese im nächstgelegenen Schuhgeschäft gefunden – auch sonntags 😉

 

Unser aller Bedarf an Wellington-Erkundung ist gedeckt, so schlendern wir ein einem Bogen zu Manaaki zurück. Zu dritt geht’s dem Campground entgegen (heute Morgen ist Rebekka mit dem Bus in die Stadt reingefahren).

Wieder füllt sich nachmittags der Campground mit neuen Nachbarn. Unsere French-Canadian Nachbarn von heute morgen sind schon auf der Fähre zur Südinsel, die wir für morgen gebucht haben. Sie meinten, dass das von ihnen gemietete, 7 m lange WoMo ihnen eigentlich viel zu klein sei. Ihr 20 m langer Trailer in Kanada ist da schon eine andere Hausnummer! Wegen der aktuellen Lage in den USA, wo sie sonst ihre Sommermonate verbringen, haben sie sich für einen Überseetrip nach Neuseeland und Australien entschieden.

Nach dem gemeinsamen Znacht mit Rebekka verabschieden wir uns schon mal voneinander. Ihre Fähre geht morgen Nami, unsere morgen früh. Vielleicht kreuzen sich unsere Wege nochmals auf der Südinsel? Wer weiss das schon jetzt so genau??

 

 

 

 

 

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