Fähre auf die Südinsel

Veröffentlicht in: Neuseeland, Nordinsel, Südinsel | 0

Es ist noch alles ruhig, als sich in Manaaki die Morgengeister regen. Als wir uns auf zur Fähre machen, sind wir dann doch nicht die Einzigen, die so früh unterwegs sind. Wie eine weisse WoMo-Karawane schlängeln sich die Campervans und Wohnmobile in Richtung Fährterminal.

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Wie an den Fährterminals üblich, sitzt hier jede Anweisung. Wer sich in welche Schlange einzureihen hat. Und ich glaube, dass doch einige immer noch der Meinung sind, dass wenn sie als Erste in der Reihe stehen auch wieder als Erste von der Fähre herunterzukommen. Dabei gibt es hier ein besonderes Tetris, das die Lademeister auch alle aus dem Eff-eff beherrschen. Obwohl wir schon öfters mit Fähren übersetzten, erstaunt es uns immer wieder, wie schnell das Verladen der WoMo, Pkw und LKW vonstatten geht. Heute braucht die Lademannschaft nicht mehr als 15 Min. dazu. Die letzten Fahrzeuge sind kaum eingereiht, legen wir auch schon ab. Keine Schauergeschichten über stundelange Wartezeiten oder Ausfälle, wie sie Cesare von den griechischen Fähren zu berichten weiss.

In der zweiten Reihe mit etwas Ausblick lassen wir uns in bequemen Sesseln nieder. Jo’s Reisemedis zeigen so langsam ihre einschläfernde Wirkung. Oder liegt es daran, dass er von zwei bis um vier in der Nacht wachgelegen ist?

Die 3 ½ Std. der Überfahrt auf die Südinsel gehen gut uns schnell herum. Mittags legen wir im Fährterminal von Pikton an. So schnell wie es auf die Fähre ging, so schnell geht’s auch wieder runter vom Pott.

Im Supermarkt haben wir es heute zum ersten Mal seit unserer Reise nicht so richtig im Griff. Wir hatten noch von vielem genug, jetzt haben wir von vielem einfach noch mehr… Aber das kommt alles schon weg!

 

Nach einer kurzen, aber kurvenreichen Fahrt kommen wir im DOC (= Departmen of Conservation) Campground Whatamango Bay an. Hier bereitet uns die Südinsel einen «stürmischen Empfang». Immer wieder bläst ein stürmischer Wind über uns hinweg. Unsere Nachbarn gegenüber sind mit ihrem Zeltaufbau nicht zu beneiden. Hier hat Ma für 2 Nächte gebucht, ob es dabei bleibt, wird morgen entschieden. Was einzig am nicht vorhandenen (obwohl angepriesenen) Netzempfang liegen könnte, dass wir uns noch woanders hin platzieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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