An dem etwas ungewohnt harten Futonbett kann es nicht gelegen haben, dass wir nicht ganz so gut schlafen konnten – oder doch? Besonders Ma hängt der mangelnde Schlaf den ganzen Tag nach.
Jo weiss, dass er mit dem jährlichen Kalender für Marlon, seinen Böttibueb, schon zu spät dran ist, dass dieser auch noch rechtzeitig unterm Christbaum zu liegen kommt. Trotzdem wird das Projekt «Götti-Weihnachtskalender» nach dem Zmorge sofort angegangen.

Weil wir aus der Vergangenheit wissen, dass dies ein Zeitfresser ist, beschliessen wir erst am Mittag einen Ausflug in die Stadt zu machen.

Um uns ein Übersichtsbild von Christchurch machen zu können geht’s für uns mit dem Thomson Scenic Reserve hoch hinaus. Heute ist leider nicht sooo gutes Wetter wie es gestern noch war, aber wir haben trotzdem einen guten Ausblick auf die Stadt, die Berge dahinter und auf die andere Seite auf Governors Bay. Hier auf dem Grat vertreten wir uns die schon etwas eingerosteten Beine und drehen eine windige Runde.
Jetzt wollen wir die Stadt noch etwas näher kennenlernen. Eigentlich war der Botanische Garten nicht unser Ziel, trotzdem kommen wir auf einem der Parkplätze mit Manaaki dort zu stehen. «Müsste hier nicht irgendwo diese menschliche Skulptur im Avon River stehen, von wo 2011 das Erdbeben seinen Anfang genommen hat?» meint Jo zu Ma. Doch dieses Mahnmal steht ein paar Kilometer weiter flussabwärts.
Bei vorwiegend sonnigem Wetter ist so einiges los hier in dieser grünen Oase im Zentrum der Stadt. Der Abschluss für uns bildet ein feines Glacé, das wir uns in der Sonne sitzend schmecken lassen.
Das Znacht fällt heute nicht so opulent aus, wie das gestrige. Für uns beide gibt es mit Salat, Brot und Chäs «nur» kalte Küche.






















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