Vorweihnachtstag – Start des Housesittings

Veröffentlicht in: Neuseeland, Südinsel | 0

Hier ist von der weit, um sich greifenden Weihnachtshektik nichts zu spüren. Ronny und Raviv, unsere «Houselords», geben sich so, wie die vergangenen Tage auch schon. Ronny ist schon morgens, noch vor der Arbeit im Gemüsegarten schwer aktiv. Da wird gewässert, geschaut, Unkraut ausgerissen und Blüten und Gemüse geerntet. Raviv, der schon sein arbeitsfrei geniesst, lässt es ruhig mit einem Espresso und Gemütlichkeit angehen. Beide sind gebürtig aus Israel und hier schon seit über 20 Jahren ansässig, und sind zu Jo’s Verwunderung keine Religionsgläubigen, die ihren Glauben streng ausleben.

Die beiden haben ihre Wanderpläne der nächsten Tage dahingehend geändert, dass sie sich wegen der schlechten Wettervorhersage nicht in die Wildnis aufmachen, sondern gemütlich Freunde besuchen fahren werden. Sollte es sich ergeben, zieht es sich doch nach draussen in die neuseeländische Natur.

Wir besprechen kurz, was wir noch alles an Manaaki ändern möchten, was ein «must have» ist und was eher ein «nice to have». Dabei fällt uns auf, dass Manaaki mit Abstand dasjenige unserer bisherigen Autos ist, was eigentlich am wenigsten unseren Vorstellungen und Ansprüchen entspricht. Warum wir uns doch dafür entschieden haben? Sicherlich war Tony ein glänzender Verkäufer, der uns zu vieles versprochen hat und auch toll auf einen «Abschluss» gedrängt hat. Wir hätten vielleicht noch ein wenig mehr in uns gehen und auf unser Bauchgefühl hören sollen… Nun wollen wir Manaaki nicht schlechter machen als er ist, aber im Ranking von Martha, Eneli und ihm kommt er schon an letzter Stelle. Und es ist ja dann auch immer die Entscheidung, was man unbedingt ändern muss (Solarpanel, elektrisches Anschlusskabel, neue Batterie) oder was eher zweitrangig ist (grösser Gaskocher mit Anschluss an die vorhandene Gasflasche, eine bessere Schaumstoffqualität unseres Bettes…).

Kurz nach Mittag machen sich unsere beiden Freunde auf. Schnell haben sie alles gepackt und im kleinen Auto verstaut. Nach den letzten wichtigen Infos zur Mülltrennung, der Stromeinsparung durch Ladung von Geräten und Laufenlassen der Spülmaschine von 3-5 Uhr nachts, der Pflege der Kambuchea-Kulturen etc. sowie dem Hinweis, nur ja nichts zu putzen, verabschieden wir uns von den beiden mit einer Umarmung und versprechen ein Wiedersehen in 10 Jahren…

Kaum sind die beiden «uf un devo», fangen wir auch schon an, uns «auszubreiten». Das Projekt Manaaki-Bett wird überdacht und diskutiert. Zu einem eindeutigen Entschluss kommen wir nicht. Wie bei allen Verbesserungen ist es eine Kosten-Nutzen-Frage… Wie es kommt, erfahrt hier später.

Von Anna und Dennis kommt eine Anfrage zu Silvester rein. Wann wir wo sein werden und ob wir zusammen die Gläser auf das neue Jahr erklingen lassen können…

Ma eröffnet ihre Experimental Küche
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Das motiviert Ma, sich doch noch etwas an die weitere Planerei zu machen. Und wenn’s läuft, dann läuft’s. Nachts um 2 Uhr macht sie dann auch endlich Schluss und Feierabend 😅

 

 

 

 

 

 

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