Als wir um 5 Uhr morgens zum ersten Mal wach werden, sehen wir es am Himmel grünlich flimmern. Ob das wohl Südlichter sind?! Ma zückt auch so gleich ihr Telefon, um das Himmelsschauspiel einzufangen – Kameras sind besser als das menschliche Auge fähig, dies zu «sehen». Tatsächlich, diesmal erscheinen die Südlichter wie ein grüner Vorhang und tanzen am Himmel. Was für ein unverhofftes, tolles Schauspiel!
Stunden später, als die ersten Nachbarn aufbrechen, rühren wir erst unseren Zmorge-Kafi an. Heute soll ja unser «Lazy Day» werden, der dann aber besonders für Ma nicht so lazy wird. Nach dem Zmorge ist noch alles in bester Ordnung, was sich dann aber schnell ändert. Mit Lazy Day meinen wir nicht einfach nur den ganzen Tag faul in der Hängematte liegen, sondern schlicht den Tag an Ort verbringen, nicht weiterfahren und keine Unternehmungen planen. Heute sind neben viel administrativen Arbeiten zum Jahresanfang und Arbeiten für Ma’s Firma, auch Hausaufgaben am Reisetagebuch geplant. Ausserdem wollen wir heute die Verkaufsdoku und das Video zu Manaaaki online bringen. Obwohl wir damit schon einige Erfahrung haben, ist es in jedem neuen Land immer wieder eine sehr fordernde Aufgabe.
Falls es jemand noch nicht gesehen hat und interessiert, hier die fertiggestellte Verkaufsdoku (pdf) und der Verkaufsvideo.
Heute kommt erschwerend hinzu, dass die Technik etwas herausfordern ist: Immer wieder fällt die Internetverbindung zusammen. Ob es da einen Zusammenhang mit dem Sonnensturm und den Südlichtern gibt?
Oftmals ist Ma der Verzweiflung nahe und würde ihren Laptop am liebsten als Frisbee durch den Campground schleudern. Doch mit viel, viel Geduld und nach vielen mühevollen Stunden ist es dann endlich so weit. Nur das mit der Übertragung der Fotos vom Handy auf dem Computer will heute einfach nicht klappen! Um den Blutdruck etwas nach unten zu bringen und die Nerven etwas abzukühlen macht sie einen Sprung in den grossen Teich.
Während Ma sich dieser erfrischenden Abkühlung hingibt, macht sich Jo daran, an der Dachluke die (hoffentlich) letzten undichten Stellen mit Silikon abzudichten. Die Leiter eines Campnachbarn leistet dabei beste Hilfe.

Weil fast nichts mehr im Kühlschrank vorrätig ist, geht’s heute Abend zum Kochen ausser Haus. Der Fisch und das Rindstartar sind bestens zubereitet und zergehen auf der Zunge. Doch wie es in guten Restaurants oftmals so ist, sind die Mengen auf dem Teller recht übersichtlich. Weil wir uns heute eher wenig bewegt haben, ist das schon i.O. Auf dem kurzen Retourweg zum Campground am Strand entlang gibt es diesmal zum Sonnenuntergang ein kräftiges Farbenspiel am Himmel.
Manaaki ist online und schon kommt die erste Kaufanfrage zum halben (?!) Preis. Weil man es heute ja oftmals eilig hat, wird alles «Unnötige» weggelassen und nur eine Zahl geschrieben. Weil uns weder der angebotene Preis noch die Art und Weise gefällt, schickt Ma in kurzen Worten eine gepfefferte Antwort zurück.













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