Als Jo relativ früh aus den Federn kommt, geht’s auch schon energisch bei ihm los: Unter der wasserfallartigen Duschi des Campgrounds gibt’s gegen 2 NZD eine 6-minütige, heisse «ich-werde-richtig-wach-Action». Gleich darauf auch die «ich-bleibe-wach-Kafizubereitung», gefolgt von der «ich-habe-Hunger-Zmorge- Zelebrierung».
Doch nach diesem energischen Auftritt flacht es auch schon wieder ab. Ab jetzt widmet er sich im Campingstuhl hockend der Denksportaufgabe «Fotos für das Reisetagebuch beschreiben». Weil Ma fleissig war und er ein wenig mehr schluderig beim Aussortieren, sind da gut 300 Fotos der letzten Tage zusammengekommen.
Diese bewegungsarme Arbeit wird später nur vom Zmorge und noch später von Ma mit einem liebevoll gemachten Zvieri-Plättli unterbrochen. Stunden später, als er endlich fertig ist, werden unter Ma’s Federführung noch ein paar «Manaaki Werbefotos» nachgeholt. Mit den letzten von gestern war sie nicht ganz so zufrieden. Dafür klappt’s heute um so besser. Aber erst nachdem alles Störende aus ihren kritischen Augen entfernt wurde. Sie kennt sich da bestens aus!
Den ganzen Tag über ist das Wetter etwas besser als vorhergesagt. Doch nicht sooo gut, dass wir es als sommerlich bezeichnen könnten. Eher herbstlich kühl und windig.
Als Jo vom Abwasch zurückkommt, ist es schon nach 10 Uhr abends und beginnt etwas zu tröpfeln. Morgen sollte das Wetter besser als heute werden. Hoffentlich ist das auch so. Für morgen ist eine mittlere Wanderung geplant. Wenn wir von der Wanderung am Nachmittag retour kommen, zügeln wir wie schon gebucht auf einen schöneren Platz.



Schreibe einen Kommentar