Der sonnige und warme Morgen geht viel zu schnell vorbei. Nicht die Sonne und die Wärme, allerdings der Morgen. Ma friemelt noch etwas am Kaufvertrag für unseren roten Drachen und an unserem Reisetagebuch herum. Als wir mit allem fertig sind, ist es fast halb zwölf. Auschecken war um 10 Uhr. Unser persönlicher Zugangscode für Sanitäranlagen und Schranke ist deaktiviert. Zu unserem Glück hat die freundliche Office-Mitarbeiterin Erbarmen mit uns und wir können ohne Nachzahlung passieren.
Heute beginnt der letzte grosse Abschnitt unserer Australienreise. Von hier bis nach Melbourne, wo wir in ca. 8 Wochen unsere Reise beenden wollen, sind es mit ein paar Schlaufen und Bögen, die wir noch fahren werden, um die 5’000 km. Heute fahren wir erst einmal um die 170 km bis Bunbury. Dort hat uns Ma einen kostenlosen Stellplatz direkt am Meer organisiert.
Während wir noch mit blauem Himmel und Sonnenschein losfahren, ziehen auch schon bald die angekündigten Regenwolken mit Starkböen auf. Gott sei Dank ist der Wind nicht so schlimm, wie angekündigt. Oder Eneli ist ziemlich spurtreu…
Knapp 30 km vor Bunbury verlassen wir den Highway, um auf die Old Coast Road abzubiegen. Hier geht es etwas gemütlicher als auf dem Highway zu. Ausserdem kommen wir auch an ein paar Einkaufsmöglichkeiten vorbei.
Jo’s langwierige Erkältung hat ihn immer noch recht im Griff. Das Schlimmste ist der Husten, der einfach nicht weg gehen will.
Mittlerweile hat der Regen nachgelassen und es zeigen ab und zu blaue Himmelsflecken durch die dichten Wolken. Ma bekommt eine Mitteilung von Bunburys Verwaltung, wo unser Stellplatz ist und wie wir uns zu stellen haben. Unser Stellplatz ist in einer längeren Parkbucht am Ocean Drive in Bunbury. Zwar sehen und hören wir von hier aus auch das Meer, doch 5 m neben der Strasse wäre auch nicht schlecht gewesen… Eigentlich ist das Übernachten auf dem normalen Parkplatz nicht erlaubt, weil aber noch keine Hochsaison ist, drückt die Polizei scheinbar noch ein Auge zu. Jedenfalls übernachten dort einige weitere Camper.

Um uns wenigstens etwas zu bewegen, drehen wir auf der Suche nach einer Bäckerei eine kleine Runde durch die Stadt. Ein gutes Brot steht noch in unserer Einkaufsliste. Das mit einer Bäckerei wird leider nichts, aber im Supermarkt am anderen Ende der Stadt werden wir noch fündig. Auf dem Rückweg machen wir einen Abstecher auf dem Marlston Hill Lookout. Dieser hat einen Aussichtsturm, von dem man einen grandiosen Rundumblick über die Stadt und das Meer hat.
Nach dem einfachen Znacht fallen Jo schon die Augen zu. Für etwas Reisetagebucharbeit klappt’s noch so gerade, bis er dann recht früh ins Heihabettchen krabbelt….
Eigentlich hat Ma hier 2 Nächte reserviert. Eigentlich…

















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