Genussvoller Tag am Fishermans Point

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Nicht nur beim Aufstehen glauben wir, dass uns diese merkwürdige Zeitverschiebung noch etwas nachhängt. Oder ob das bei Jo mit seinen nächtlichen Schlafaussetzern – sprich Wachwerden – zusammenhängt?

Als um uns herum schon einige wach sind, wird sich auch in Eneli so langsam aus dem Bett geschält. Auch wenn das BOM für heute etwas schlechteres Wetter vorhersagte, spüren wir da keine Veränderung. Doch, der Wind ist wesentlich geschmeidiger 😄

Als Ma genüsslich ihren ersten Kafi schlürft, schreckt sie plötzlich hoch: Eine grosse, schwarze Schlange schlängelt sich über unsere Campsite und verschwindet hinter Eneli im Gebüsch. Hoffentlich bleibt sie da und versteckt sich nicht irgendwo im Fahrzeug…

Morgen haben wir hoffentlich einen erfolgreichen Videocall mit Ramon und Tamara, die angedachten neuen liebevolle Hände für unsere liebgewonnene Eneli. Wenn alles so wie schon angesprochen klappt, wird Enelis Übergabe am 1. November in Melbourne über die Bühne gehen. Bis dahin ist noch einiges zu erledigen. Erst plant Ma die restlichen Tage durch. Vor einem Fahrzeug-Verkauf schreibt der Staat Victoria ein Roadworthy vor. Das ist ein technischer Checkup, ob das Fahrzeug in den wichtigsten Dingen auch fahrtüchtig ist. Dies ist vom Verkäufer aus zu machen und somit unser Bier.

Da wir unsere Reise dort beenden möchten, wo sie letztes Jahr im August begonnen haben, muss das auch noch mit Iris abgesprochen werden. Bei ihr können wir Eneli und uns parat für die weitere Reise machen. Iris freut sich, uns zum Abschluss der Reise nochmals zu sehen. Die Garage weiss noch nichts von ihrem Glück. Am Montag wird sie unsere Anfrage lesen. Ausserdem gibt’s auch einen vorsichtigen Hinweis an Tony in Neuseeland. So kann er sich etwas richten und weiss, dass wir wahrscheinlich etwas früher als geplant bei ihm an die Türe anklopfen werden.

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Nachdem das Zmorge und das alles erledigt ist, möchten wir uns ein wenig die Beine vertreten. So kommen wir auch heute auf die empfohlenen 10’000 Schritte. Wir spazieren wir am Campground runter über die Fisherman’s Beach Cove, Engine Point Beach und etwas quer über Land hin zur Donington Beach und wieder retour. Die roten Granitfelsen hier erinnern uns sehr an die Bay of Fire in Tasmanien! Die Flechten sind sooo rot, dass selbst Jo es erkennen kann.

Während unserer Wanderung frischt der vorher so zahme Wind wieder etwas auf. Gestern stellten wir uns noch die Frage, ob wir hier auch wirklich 3 Nächte bleiben möchten. «Ja, möchten wir», uns gefällt es ausgesprochen gut hier! Als Ma nach der Wanderung schon das Znacht vorbereiten will, bläst der Wind fast die Kochfelder aus. So wird eben drinnen gekocht. Jetzt, da es windstill ist geht’s auch ruck zuck. Drinnen kochen, draussen mit Sonnenschein und mit Blick auf Port Lincoln essen, ist was uns gefällt. Als es um uns herum im Campground still und dunkel ist, laufen wir förmlich zur Hochform auf (die noch nicht verdaute Zeitverschiebung lässt grüssen 🤣 ).

Während wir so vertieft arbeiten, ertönen plötzlich aus unserer kleinen Eneli Stereo Anlage wie von Zauberhand ein heimisches Radioprogramm mit gesprochenem Schwiizertütsch🇨🇭. Sofort stimmt Ma in diesem heimischen Dialekt mit ein. Vielleicht hören wir morgen ja eine neue Folge von Phillip Maloney?

 

 

 

 

 

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