Als wir gestern im Rochester Riverside Park ankamen, merkten wir schon, dass es merklich kühler ist. Diese Nacht war mit min. 10 °C Temperatursturz zu der letzten wesentlich angenehmer zum Schlafen. Jo macht mit dem Manager-Paar des Campgroundes aus, dass wir uns morgens nicht beeilen und nicht schon um 10 Uhr vom Platz sein müssen. Wenn wir so gegen 12 Uhr den Campground verlassen, sei das auch vollkommen OK. So können wir noch einen Waschvormittag einlegen.

Während der Lavamat rotiert, geht Jo Tarvos Tipp von gestern nach. Vielleicht ist ja etwas am Kabel, das von der Autobatterie kommt? Wenn wir Glück haben, gibt’s da auch eine Sicherung, aber das weiss er nicht mehr genau… Und siehe da: Yep, es hat eine eingebaute Sicherung, die auch die Täterin alles Übels ist. Uns fällt ein Stein vom Herzen. Wenn es nur das ist, ist das schnell erledigt und auch noch recht günstig und einfach dazu!

Als wir mit der Wäsche fertig sind, geht’s erst in Rochester zum Baumarkt. Hier gibt’s leider nicht die passenden Sicherungen. Die unscheinbare Garage, die uns empfohlen wird, ist unser Retter in der Not. Von den 5 min. dauert es allein 3 min., bis der junge Mitarbeiter den PC gestartet hat und den Preis ausfindig machen kann. Mit 12 AUD ist es immer noch eine teure Sicherung, aber mit riesigem Abstand immer noch die schnellste, günstigste und einfachste Reparatur, die wir jemals hatten. Alles ist so wie es wieder sein sollte. Alle LED’s blinken wieder so, wie sie sollten und der Alternator sollte nun die Hausbatterien beim Fahren wieder laden.
Jetzt können wir in aller Gemütlichkeit zur Iris und Familie nach Wangaratta fahren. Doch davor machen wir noch kurz Halt bei Rochester’s Silo Art: Zwei Silos sind hier vorne und hinten äusserst kunstvoll bemalt worden mit heimischen Tieren. Weil wir wie immer keine Lust auf HWY haben, gondeln wir die Nebenstrecke entlang, die auch nur ein paar Minuten länger dauert. Schliesslich sind es keine 200 km mehr, die heute noch zu fahren sind.

Der Weg zurück nach Wangaratta führt uns über Land, Hügel und durch einen wunderschönen Eukalyptus-Baumfarn-Wald mit ausgesprochen hohen Eukalyptusbäumen.
Nachmittags trudeln wir bei Iris und Alba ein. Mit einem «Schön, dass Ihr da seid» und einem «Ihr kennt Euch ja schon aus», werden wir aufs herzlichste Empfangen. Schnell werden wir auf den neuesten Stand gebracht. Was sich so alles ereignet hat – Milo war ja in Europa auf «Arbeitsreise», Albas Homeschooling findet bald ein Ende, Chicos neuer Job ist super, und sie selbst hat wie üblich tausend Ideen für alles Mögliche. Auch für den anstehenden Aus- bzw. Umzug im März hat sie schon ihre Fühler für eine passende Lösung ausgestreckt… Alles geht so schnell, dass wir mit unseren alten Ohren kaum mithören können 🤷
Kurz bevor die Damen nach Mansfield zu Albas Tanzstunden entschwinden, kommt der junge Schmid von seinem Tageswerk heim.

Um für morgen ein perfektes Eneli beim Roadworthy zu präsentieren, bringen wir später die entscheidenden Dinge schon in Ordnung und bereiten alles vor.
Heidi
Coole Silos☺️