Der Tag beginnt in so gedrückter Stimmung, wie der gestrige endete… Mit so einem merkwürdigen unbestimmten Gefühl im Bauch und in den Herzen. Wir wissen beide nicht so recht, wohin mit unseren Gefühlen und wie es weiter gehen soll. Nicht mal gross Abstand kann man heute halten – draussen regnet es den ganzen Tag in Strömen.
Doch irgendwie und irgendwann gelingt es uns, diesen Teufelskreis aus ständiger Enge und Missverständnissen zu durchbrechen. Was wir merken, ist, dass diese Anspannungen zum Ende unserer Reise in Australien uns doch mehr zu schaffen machen, als wir es wahrhaben möchten: Klappt das Morgen mit dem 2. Roadworthy Termin, mit Ramon & Tamara, unseren Käufern von Eneli, was ist mit Jo’s Pass und den Visa für Neuseeland und wo werden wir die letzten Tage in Melbourne unterkommen, wo wegen eines langen Wochenendes (4. Nov. ist in Melbourne ein Feiertag) die Campgrounds und viele Hotels ausgebucht sind?
Wenn ihr jetzt denkt, warum fragen sie nicht bei ihrem Freund Detlev an, kann ich euch berichten, dass wir das schon längst gemacht haben. Doch bei ihnen geht’s zur Zeit (zu) hoch zu und her. Bron schreibt an ihrer Doktorarbeit, Ruben bereitet sich auf seine Abschlussarbeiten in der Schule vor, und Detlev selbst ist für 3 Wochen auf Geschäftsreise und muss noch einen Vortrag vorbereiten. Ausserdem wird im Moment das Gästezimmer als Büro gebraucht. Bei all diesen Herausforderungen ist ihnen wohler, wenn sich nicht noch tagelangen Besuch haben, egal wie lieb und eigenständig er auch sein mag.
In Wellen kommen immer wieder heftige Regenschauer bis am Nachmittag über uns herein. Als der Regenradar eine Regenpause anzeigt, machen wir wegen aufkommenden Hungers auf einen kleinen Spaziergang in ein nahgelegenes Restaurant.
Später haben wir erst noch unser Zoom mit den Jungs und im Anschluss gleich noch ein weiteres mit Oscar, Hannah und Sebastian. Nach stundenlangem, angestrengtem Sitzen in Eneli, tun uns auch unsere alten Hintern weh… Wegen der Winterzeit, die nun seit heute wieder in Europa herrscht, haben wir jetzt 10 Std. Zeitunterschied. Als wir Tschüss zu Hannah sagen, ist es bei uns schon 22:30 Uhr abends – eindeutig Zeit ins Heihabettchen zu gehen. Es hat zwar aufgehört zu regnen, aber die nächtlichen Temperaturen sind nicht gerade sommerlich.














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