Schon seit Tagen schauen wir immer wieder abwechselnd online auf der Website und in der App von Australia Post vorbei, ob sich bei Jo’s Briefzustellung schon etwas getan hat. Seit dem 23. Oktober, 22:21 Uhr ist der Status unverändert. Nach dem „Expected Arrival“ hätte er gestern oder heute bei Iris ankommen sollen. Aber leider macht unser dringend erwartete Brief keinen Wank. Er scheint immer noch in New South Wales, in Strathfield, festzustecken. Ob irgendwie die Adresse nicht klar ist? Gibt es vielleicht sonst ein Problem oder läuft alles, wie üblich und er kommt vielleicht morgen? Wir beschliessen, dies heute Nachmittag auf Wangarattas Hauptpost nachzufragen.
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Während Jo sich mit einer leckeren SuperBowl um das leibliche Wohl von JoMa kümmert, sucht Ma Unterkünfte in Melbourne – einerseits einen Campground für die letzten beiden Nächte in Eneli und anschliessend ein B&B, wo wir wohnen können, solange wir auf das Visum für Neuseeland warten. Für beide Unterkünfte findet Ma passende Lösungen, obwohl wegen des langen Wochenendes schon vieles ausgebucht sein soll. Das B&B, das wir buchen können, liegt in der Nähe von Detlev und Familie – da kennen wir uns schon ein bisschen aus, kennen den Park und die Bahnlinie ins Stadtzentrum und den Sonntagsmarkt. Da werden wir uns sicher wohl fühlen!
Bei der Post wird uns erklärt, dass der nächste Schritt im Trackingcode die Zustellung gegen Unterschrift sei. Die Reise über Melbourne werde nicht unbedingt getrackt. Wir brauchen uns noch keine Sorgen machen. Schliesslich seien erst drei Arbeitstage vergangen.

Heute ist für Ma’s Cuisine der Anfang des letzten Mals: «Das ist die letzte Salatsauce, die ich hier mache. Der Essig ist alle und neuen kaufen tun wir nicht.» Genauso ist es beim letzten Früchtebrot, nur dass hier der Rohrzucker und die Trockenfrüchte zu Ende gegangen sind.

Nach einigen Mühen wird noch Ma’s australisches MacBook Air bei Ebay zum Verkauf eingestellt. Was einige Änderungen in Jo’s Account bedurfte…


Valentin Cesare gessler
Abreise von Australien scheint ziemlich stressig zu sein. Viel Glück.
Mo
Danke, ein bisschen Glück könnten wir gebrauchen!
Christine
So ehrlich geschrieben und spannend. Reisen kann auch mühsam sein, aber gehört eben auch zum Reisen.
Auf dem Flug nach Neuseeland könnt ihr dann die Korken knallen lassen.