Lake Tekapo Peninsula

Veröffentlicht in: Neuseeland, Südinsel | 0

Wie in vielen grossen Campgrounds wird auch hier ein strenges Regiment geführt. Nicht was die Checkout Zeiten betrifft, sondern was die Reinigungszeiten für Sanitäranlagen und Küche zur täglichen Reinigung betrifft. Daher sind alle angeraten auch um 10:30 Uhr mit allem fertig zu sein. Entsprechend geht es schon am frühen Morgen hoch zu und her. Reger Betrieb, wohin man auch schaut. Leider hängt eine dichte tiefe Wolkendecke (Hochnebel?) am Himmel und lässt uns keinen sonnigen Tag erwarten.

Um unsere müden Knochen etwas zu bewegen, machen wir eine einfache, fast 6 km lange Rundwanderung an der Lake Tekapo Peninsula. War uns zuerst noch etwas kühl zumute, verliert sich dieses Gefühl mit zunehmender Sonneneinstrahlung und blauem Himmel. Je länger, je mehr kommen die Berge aus den Wolken in Sicht und bieten ein doch imposantes Panorama. Hier an dieser Stelle ist der See ca. 2 km breit und mittig liegt die kleine, unbewohnte und sehr dicht bewaldete Insel Motuariki.

Türkisfarbener Lake Tekapo mit Bergpanorama
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Für unsere heutige Übernachtung im Mount Somers Holiday Park müssen wir wieder über Tekapo fahren. Hier ist nicht nur der See eine Touristen-Attraktion, nein auch die kleine «Kapelle zum guten Hirten». Wie schon letztes Mal weigert sich Ma, hiervon ein Foto zu machen. Nicht weil der Ort an sich nicht lohnenswert ist, sondern weil er auch diesmal von asiatischen Touristen schier überrannt wird. Selbst das grosse Hinweisschild, doch bitte keine Fotos vom inneren der kleinen Kapelle zu machen, um diesem Ort seine Würde zu lassen, wird sekündlich ignoriert. Jo versucht dennoch ob des ganzen Rummels ein halbwegs ansprechendes Foto zu machen. Frustriert lässt er seinen Vorsatz fallen und wir machen uns weiter auf.

Die kleine, berühmte "The good Sheperd" Kapelle an Lake Tekapo
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Am WoMo-Verkehr ist es ersichtlich, dass wir uns auf einer der Hauptverbindungsstrassen nach Christchurch bewegen. Ganze Kolonnen an weissen WoMos kommen uns ständig entgegen (unsere gestrigen Nachbarn zur Linken und zur Rechten verbachten jeweils ihre erste Nacht aus Christchurch kommend auf neuseeländischen Boden).

Nach zwei Drittel der heutigen Strecke biegen wir vom HWY in Richtung Mount Somers ab. Jetzt wird es auf der Strasse deutlich ruhiger. Leider verlassen wir hiermit auch das sonnige Wetter. Im Campground angekommen, ist es bedeckt und frisch. Der Wechsel von der kurzen zur langen Hose ist nicht ein modischer Gag, sondern wärmend für Geist und Körper.

Wir sind regelrecht überrascht, dass dieser kleine, etwas abgelegene Campground restlos ausgebucht ist. Das liegt daran, dass sich hier eine grössere Wandergruppe trifft und fast den ganzen Campground in Beschlag genommen hat. Daher herrscht eine fröhliche Stimmung um uns herum.

Je später die Stunde am Tag, umso kühler wird es auch. Somit wird das Znacht kurzerhand in Manaaki verlegt. Diesmal trommelt kein lauter Regen auf unser Dach, sondern ein feiner anhaltender Sprühregen nieselt hernieder und gaukelt uns so einen trockenen Abend vor. Mit ein wenig Glück soll es Morgen wieder schöner sein 😃

 

 

 

 

 

 

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