Farbenspiel mit Sicht auf den Rakaia River

Veröffentlicht in: Neuseeland, Südinsel | 0

Wegen der schönen Aussicht, des beeindruckenden Sonnenaufgangs, und auch weil wir nichts Besseres vorhaben, bleiben wir kurzentschlossen noch einen weiteren Tag an diesem schönen Ort.

Nachdem wir den frühen Sonnenaufgang bestaunt haben, uns danach nochmals etwas im Heiabettchen rumgedreht haben, schreitet der Tag für uns etwas trödelig voran. Um den schönen Ort noch weiter geniessen zu dürfen, verlängert Jo um einen weiteren Tag. So füllen wir die Stunden mit der Erledigung von liegengebliebenen Dingen.

Der Himmel brennt zum Sonnenaufgang über der Landschaft am Rakaia River
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Während wir den friedlichen Tag beginnen, geht bei unserem Freund Bert in Jo’s alter Heimat nahe Köln, der erste Faschingstag schon zu Ende. Dort beginnt nun die 5. Jahreszeit, oder die tollen Tage oder Karneval, wie es im kölschen Volksmund so schön heisst…

Wenn wir in nächster Zeit nochmals an einem schönen Ort einen Lazy Day geniessen, muss sich Jo der einen Beleuchtung widmen. Erst flackerte es ein wenig, dann wurde es merklich dunkler, jetzt ist sie ganz aus. Da hat Tony, unser Vorbesitzer und Erbauer von Manaaki, wohl nicht so gut gearbeitet. Sicherlich hat sich durch das Gerumpel der letzten Schotterpisten irgendwo unter einer Verkleidung ein elektrischer Anschluss gelöst. Das kann nichts Schwerwiegendes sein, aber Nacharbeit in einer «Naja» Installation kann immer unter dem Aspekt «Jobi forscht» abgelegt werden.

Obwohl der Campground eine wunderschöne Aussicht bietet, sehr gepflegt ist, recht günstig ist und auch sonst alles ausser Strom zu bieten hat, wird er von den meisten nur als «Durchgangsbahnhof» genutzt. Schade eigentlich…. Über Stunden hinweg sind wir die Einzigen, die diesen Ort weiterhin geniessen. Zur typischen Anreisezeit kommen dann wieder einige Camper hinzu…

Zwischen den einzelnen, sehr kurzen Tröpfelschauern kommen wir uns vor wie in einem Wanderzirkus: Nicht wir sind wasserscheu, sondern eher unsere Arbeitsgräte mit der empfindlichen und sicherlich nicht wasserdichten Tastatur. So bleiben wir, wenn auch nicht im Übermass, etwas in Bewegung 😁

Im Laufe des Nachmittags kommt die schleichende Wetteränderung herbei. Aus den «ab und an» Regentropfen wird ein dauerhafter, feiner Nieselregen. Mag dieser Tag spektakulär begonnen haben, geht er schliesslich eher farblos zu Ende.

Morgen heisst es zackeliger als heute aufzustehen. Es geht weiter über den Lewis Pass und in Richtung Matueka. Wir müssen eine Shopping Mall besuchen wegen des recht leeren Kühlschranks. Ausserdem muss in der nächsten Ortschaft der Tank gefüllt werden. Dann werden sehen, wie weit wir kommen und wo es uns die nächste Nacht hin verschlägt.

 

 

 

 

 

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