Golden Bay: Collingwood

Veröffentlicht in: Neuseeland, Südinsel | 0

Der Vormittag ist jetzt nicht so wolkenfrei wie gestern, doch nach einen Kafi und einem Strandspaziergang, der uns kräftig durchpustet, wagen wir uns nochmals in die erfrischenden Fluten. Brauchten wir gestern nur wenige Schritte, um ins Wasser zu gelangen, sind es heute bei Ebbe schon ein paar mehr. Es ist wieder herrlich sich in diesem ruhigen Meer etwas treiben zu lassen. «Wenn das Meer doch nur immer so wäre», denkt sich Jo…

Mit Ma am Morgen in der Totaranui Beach unterwegs
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Bis auf Matt mit seiner Frau sind unserer Nachbarn schon lange abreist. Es ist schon kurz nach Mittag, als wir auch in Manaaki abfahrbereit sitzen. JoMa winken Matt, der schon Eier mit Speck zum Zmittag brutschelt, zum Abschied zu. So wie viele Camper schaut auch er mit seiner Frau ab und zu in einem OP Shop (Second Hand Geschäft) rein, um etwas Nützliches für die Campingtage zu finden. Wie er an unserem Manaaki Magnetkleberli sieht, kommen wir aus der Schweiz, in der sie vor vielen Jahren auch schon tolle Ferien machten. Um uns schon jetzt wieder auf die Heimat freuen zu dürfen, werden wir mit einem Flaschenöffner aus Interlaken beschenkt. Natürlich ist er von guter Qualität, wie alles, was aus der Schweiz kommt. So wird sich der Flaschenöffnerkreis Ende April wieder schliessen 😁

Übermorgen freuen sich Heidi und Gian auf eine erste Manaaki Besichtigung. Dafür möchten wir unser fahrendes Diheime etwas aufbrezeln, sprich entstauben. Die letzten Schotterstrassen haben doch eine graue Staubschicht auf und in Manaaki zurückgelassen. Eine Waschstrasse muss es nicht gerade sein, zumal auch keine auf dem Weg liegt, aber mal mit einem Wasserschlauch abspritzen dürfte schon drin sein. Ergebnis: Nicht suuuper, aber wesentlich besser als vorher 😃

Im Collingwood Holiday Park haben wir «Gravel Seasite» gebucht. Wenn es regnet – und das tut es heute immer wieder – ist Schotter besser als Wiese, die nur matschig wird. Unser Stellplatz ist schliesslich doch Wiese… Weil der Regen nachlässt und wir Starkwind geschützt hinter etwas Gebüsch zu stehen kommen, sind wir ganz glücklich mit unserem Platz 😁

Bei einer kleinen Runde durch die Gemeinde sehen wir einen Pick-up mit einer Wohnkabine. Das junge Päärli kommt auch aus der Schweiz (und haben vor uns im Abel Tasman N.P. genau auf demselben Platz wie wir gestanden). Schnell kommen wir ins Gespräch, was Camping-Vorstellungen betrifft. Mit ihrer Wahl sind sie nicht so glücklich. Die Kabine ist viel zu klein, alles muss dauernd umgeschichtet oder im Auto verstaut werden und schon öfters hatten sie Kondenswasser drinnen, was Matratze und Bettzeugs klamm und feucht werden liess. Mit was wir später diheime unterwegs sein werden, wissen wir ja selbst noch nicht. Mit so einer kleinen Wohnkabine sicherlich nicht!

Während Ma etwas arbeitet, wischt Jo mit einem Lappen noch den letzten Staub aussen und innen auf. Jetzt kommt Manaakis Feuerwehr-Rot wieder richtig zur Geltung: Er glänzt, was das Zeug hält.

Morgen will Jo sich der vor einigen Tagen ausgefallenen vorderen Innenraumbeleuchtung widmen. Wäre ja schön, wenn die wieder gehen würde…

Zum Znacht treffen wir das junge Schweizer Paar in der Collingwood Taverne. Während wir auf unser Essen warten und ihren Weiswein mit ihnen teilen dürfen, kommen wir in eine doch sehr anregendes, aber auch anstrengendes – um nicht zu sagen mühsames – Gespräch mit Alessia und vor allem Max. Wir können es nur vermuten, dass es an seinem Alter, Anfang 30 liegt, warum es doch recht anstrengend ist… Er gibt sich sehr provokativ und irgendwie wusste man nie genau, woran man ist. Eigenartig und auf jeden Fall energiezehrend…

 

 

 

 

 

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