Palaver-Tag in der Cable Bay

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Mit einem heissen Kafi im Thermobecher beginnt unser Tag schon um 8 Uhr mit einem lustigen und fröhlichen Video-Call mit Oscar, Hannah & Sebastian in Koblenz. Oscar, unser nun schon nicht mehr so kleines Grosskind, ist ein fröhlicher Sonnenschein. Obwohl in Jo’s alter Heimat Deutschland der Tag bereits zu Ende geht, ist der junge Mann noch putzmunter und zu Scherzen aufgelegt. Nach 2 Std., als schon lange Schlafenszeit ist, kuschelt er sich müde in Hannahs Arme. So geht der Tag in Deutschland zu Ende und unserer hier in Neuseeland beginnt.

Als Moritz und Sara, unsere jungen Nachbarn in ihrem grünen Jucy Camper, lostuckern, winken sie noch kurz zum Abschied. Jo lässt es sich nicht nehmen, sich kurz von den beiden zu verabschieden. Der lustige Moritz, der gestern nach oldschool ein Reisetagebuch von Hand geschrieben hat, meint noch fröhlich zu Jo, dass er im Sommer «Matros auf dem Tsürisee» sei und wir uns doch bei einer gemütlichen Schifffahrt wieder sehen können. «Das ist doch meeega!» meint Jo dazu. «Das machen wir.»

Bert, unsere Landlady, hatte uns schon am ersten Tag das Café nebenan empfohlen. «Annette, she’s from Switzerland», sei die Eigentümerin. Kurz bevor das Café für heute seine Pforten schliesst, gehen wir auch noch kurz «Tschüss säge». Annette ist voll im Schuss, wie wir Schweizer dazu sagen. Für ein Selfie reichts dann doch noch. Hierbei spüren wir, dass sie dies nicht zum ersten Mal über sich ergehen lässt.

Plötzlich erklingen Banjo- und Violinenklänge durch den Campground. Unsere Nachbarn, er am Banjo, sie an der Violine, musizieren harmonisch durch den Nachmittag. Schliesslich sind sie extra für das Cable Play music festival hergekommen, das am Wochenende hier beginnt.

So geht der Tag gemütlich mit etwas Arbeiten, Lesen und zum Ausklang mit einem gesunden Znacht aus Ma’s Zauberküche zu Ende.

Selfie: JoMa mit Annette vom Cable Bay Café
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Der Abend beginnt mit unserem Telefonat mit Luca in Amriswil im schönen Thurgau. Dort ist Luca in der Wüest Autogarage angestellt, in der unser neues/gebrauchtes Auto für Zuhause auf uns wartet: Ein rabenschwarzer Toyota Hi-Lux Allrad-Pickup. Vor unserer Reise konnte Ma ihren blauen Toyota RAV, es ist unglaublich, aber wahr, nach Ruanda verkaufen. Jo’s geliebter Silberpfeil, der bei Hannah in Koblenz untergekommen war, hatte ja leider einen Herzinfarkt in Form eines Motorschadens erlitten… Mit dem Toyota Pickup werden wir Diheime auch wieder mobil sein.

Jo tauscht sich zum Schluss des Tages noch mit Emanuel, dem eigentlichen Eigentümer des Autos aus, der gerade geschäftlich in Saudi-Arabien weilt. Die Welt ist ein Dorf…

 

 

 

 

 

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