Mit der Fähre zurück auf die Nordinsel

Veröffentlicht in: Neuseeland, Nordinsel, Südinsel | 0

Hatten wir schon gestern Kaiserwetter, so empfängt uns auch an unserem letzten Tag auf der Südinsel der Morgen mit strahlend blauem Himmel und einer strahlenden Sonne. Während sich um uns herum der Campground leert, sind ausser uns nur noch wenige im Campground. Wir dürfen bis zum Check-in an der Fähre unseren letzten Südinseltag in ruhiger Entschleunigung verbringen.

Auf der Fähre sind heute um die 240 Autos und einige LKWs gemeldet. Während der Hochsaison sind es gut 400 Autos und nur ein paar LKWs. Wir, Jo um einiges mehr als Ma, hoffen auf eine ruhige Überfahrt. Langsam füllen sich die Fahrzeug-Warteschlangen am Terminal. Neben unserer Interislander Fähre steht eine genauso grosse Fähre der Blueferry Line. Die Einweiser kennen sich aus und sie verrichten ihre tägliche Arbeit mit grosser Umsicht und Zuverlässigkeit.

Am Fährterminal auf dem Weg zur Fähre
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Nur mit Mühe finden JoMa noch einen Platz in einem der Bord Restaurants, um ihren Hunger stillen zu können. Auch hier an Bord der Fähre prasseln auf uns die neuen Ereignisse aus dem Iran herein. Noch ist überhaupt nicht abzuschätzen, wie sich die Situation entwickeln wird. Ob daraus etwas Gutes emporwächst, oder ob dieser Angriff noch viel mehr Leid hervorrufen wird… Doch diese Ereignisse scheinen nur uns beide zu beschäftigen. Um uns herum herrscht buntes Treiben…

Wir haben Glück, dass an diesem denkwürdigen Tag die Überfahrt ruhig verläuft und Jo’s Bauch die Überfahrt unspektakulär übersteht. So können JoMa etwas an ihren Hausaufgaben arbeiten.

Pünktlich kommt die Nordinsel in Sicht. Die letzten Minuten der Überfahrt lassen wir uns auf dem Aussichtsdeck noch den Wind um die Ohren wehen. Schon nach wenigen Minuten, die wir in Manaaki auf freie Ausfahrt von der Fähre warten, geht’s auch schon los. Und Schwupp sind wir auch schon auf dem HWY in Richtung Campground im Lower Hutt Valley, etwas ausserhalb von Wellington, wo wir auch schon bei der Hinreise übernachteten. Dieser Campground ist hauptsächlich der Durchgangsbahnhof von und nach der Fähre. Entweder man geht oder man kommt von der Südinsel.

Als wir ankommen, ist es noch relativ sonnig und warm. Doch leider hat der Wetterbericht einen Volltreffer gelandet: Die vorhergesagten Wolken mit dem Temperatursturz, dem Starkwind und dem angekündigten Regen kommen abends so wie angedroht. Dieses Wetter soll so auch in den nächsten Tagen grösstenteils vorherrschen. Wohin es uns morgen ziehen wird, steht noch in den Sternen…

So geht der sonnige Tag doch etwas garstig zu Ende.

 

 

 

 

 

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