Mit nur einem Morgen-Kafi im Becher führen wir schon ein tiefschürfendes «Heimattelefonat» mit Freunden im hohen Norden von Jo’s alter Heimat…
Der Regen der letzten Tage wird tatsächlich immer weniger, und auch das Thermometer scheint etwas in die Höhe zu klettern. Wir freuen uns!

Als erstes geht es heute über eine Passstrasse, die Remutaka Hill Road, die im Süden der Nordinsel die West- mit der Ostküste verbindet 😵💫
Auf dem Parkplatz vom Supermarkt in Featherston bekommen wir die Empfehlung einer richtigen Bäckerei, die auch knuspriges Sauerteigkernenbrot bäckt. Dieses unscheinbare Geschäft hätten wir niemals gefunden.
Mittlerweile hat nicht nur der Regen gänzlich aufgehört, nein, sogar die Sonne lacht von einem strahlend blauen Himmel hernieder. Manaaki bekommt im Putangirua Pinnacles Scenic Reserve noch eine volle Breitseite Nachmittagssonne mit. Von unserem schönen Stellplatz aus kann Ma auf ihr geliebtes Meer sehen. Eine richtige Strandwanderung wird es heute leider nicht. Zum grossen Teil liegt es daran, dass der Strand voller Kieselsteine ist, und zum anderen Teil liegt es auch daran, dass nicht nur der sehr viele Regen der letzten Tage seine Spuren an der Uferböschung hinterlassen hat: Die Stürme, die Ende Januar hier an den Küsten tobten, haben an vielen Stellen die Uferböschung mitgerissen. Entlang der Küste sehen wir immer wieder Baustellen, in denen Bagger die zerstörten Küstenabschnitte mittels Steine wieder befestigen.
Nina & Clément, unseren jungen Nachbarn aus dem schönen Frankreich, laden wir gerne zum gemeinsamen Znacht ein. Clément hat den spannenden Beruf eines Concierge in einem noblen Hotel. Er fragt sich schon ein bisschen, wie es wohl ist, hier in Neuseeland als Concierge in einem entsprechenden Hotel zu arbeiten. Denn schliesslich planen die beiden die kommenden 12 Monate ihre Work and Travel Visa entsprechend zu nutzen. Nina arbeitete bisher in einem Anwaltsbüro. Sie ist offen für Alternativen in Neuseeland. Vielleicht sehen wir die beiden morgen auf unserer angedachten Wanderung wieder?
«Schade, heute ist der Himmel voller Sterne. Wäre es gestern doch auch so gewesen!» bemerkt Ma am finsteren Abend. «Dafür hätte ich sogar gefroren», gibt Jo zur Antwort…





















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