Deal: Eneli wird am 1. Nov. verkauft

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Der heutige letzte Tag am Meer im Lincoln Nationalpark ist schnell geschildert: Bis zum Zoom mit den Jungs passiert nicht allzu viel. Kafi, Zmorge, am Reisetagebuch arbeiten. Das Wetter hält, was das BOM versprochen hat: Sonniger und wärmer 😎. Aber zum Nami soll der Wind wieder auffrischen. Über 45 km/h, was Starkwind oder auch 6 Beaufort entspricht. Was grober See mit höheren Wellen und weissen Schaumkrönchen entspricht.

Wie wir schon in der Nacht gemerkt haben, fällt immer mal wieder der Netzempfang aus. Was zwar lästig, aber grundsätzlich nicht so tragisch ist. Allerdings haben wir uns um 19.30 Uhr zum Call mit Ramon & Tamara, Enelis hoffentlich neuen Besitzern, verabredet. Da sollte der Netzempfang schon stabil sein. Für das Zoom mit den Jungs davor natürlich auch… «Warten wir ab, wie sich die Sache über den Tag entwickelt. Vielleicht müssen wir dann doch noch umziehen in die Stadt, leider.

Die Sonne brennt doch warm bis heiss herab. Jo zieht seine Shorts an, trotz der umherschwirrenden March Flies (Bremsen). «No risk, no fun», antwortet er auf Ma’s Bedenken…

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Unsere letzten verbliebenen Nachbarn kommen von einem Ausflug zurück, als wir noch mit dem Zmorge/Brunch/Zmittag beschäftigt sind. Jo spaziert einfach rüber und erklärt ganz unbekümmert die Sache mit dem wichtigen Videocall und ob sie vielleicht ein Starlink hätten an dem wir uns für den Call anschliessen könnten? Yep, haben sie! Der Nachbar kommt dann später mit dem Passwort zu uns rüber.

Mit steigender Temperatur steigt auch die Menge an umherschwirrenden und zunehmend nervigen Fliegen. Jo findet das nicht mehr lustig und sucht sein Heil in Enelis Bauch. Ma bleibt standhaft und erwehrt sich manches Mal armschwingend der fliegenden Plagegeister. Nachmittags, als der Wind zunimmt, denkt sich Jo, dass die Fliegenflut mit dem Wind davon geweht wird. Was aber nur so halb stimmt. Die eine oder andere Bremse versucht, sich an seinen mageren weissen Beinchen gütlich zu tun. Was nicht immer mit dem Überleben des Plagegeistes endet. Dieser ist dann ein gefundenes Fressen für all die kleinen Ameisen, die hier herumlaufen.

So unspektakulär geht der Tag ins Land.

Nachmittags gibt uns unser Nachbar einen Zugang zu seinem Starlink. Für das Zoom mit den Jungs klappt es noch wunderbar mit unserem eigenen. Fast wie bestellt, bricht das Netz danach zusammen. Wir sind froh, können wir auf das Starlink des Nachbarn zurückgreifen.

Im Videocall mit Ramon & Tamara wird alles klar gemacht und eingetütet. Zuerst gibt’s noch eine kleine Führung, danach ist alles geritzt. Besonders Tamara ist von Enelis grossen Staumöglichkeiten begeistert. Ma’s letzte Befürchtungen, dass der Deal doch noch platzen könnte, verflüchtigen sich schnell. Gerne hätten wir einen etwas besseren Preis erzielt und noch etwas mehr Zeit bis zur Übergabe gehabt. Aber was soll’s. Das Leben und Reisen geht weiter.

Ramon & Tamara wollen ein Jahr Work & Travel in Australien machen und sind noch etwas unbedarft. Gerne geben wir noch den einen oder anderen Tipp an sie weiter.

 

 

 

 

 

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