Auch wenn wir uns später nach dem Mittag entscheiden, hier noch einen weiteren Tag zu verbringen, beginnen wir den 1. Februar in aller Geruhsamkeit. Während Jo den ersten Vormittagskafi in der grossen Küche zubereitet, merkt er, dass die jungen Menschen, die allein Reisen, eher auch auf sich allein fokussiert sind – bzw. auf ihr Mobiltelefon. Möglicherweise kommt auch der Altersunterschied hinzu, dass keine Worte mehr miteinander gewechselt werden? Oder es liegt auch daran, dass die Hauptreisezeit langsam zu Ende geht und jetzt für viele bald die Heimreise ansteht?
Während wir uns im Vintage-Aufenthaltsraum mit seinem entsprechenden Charme niederlassen, wechseln sich die beiden Jahreszeiten Dry und Wet Season regelmässig in kurzen Abständen voneinander ab. Doch die meiste Zeit trommelt der Regen auf das Dach des Wintergartens, in dem wir uns zum Arbeiten niedergelassen haben.
Die Rezeption ist morgens etwas, und dann erst wieder ab 16 Uhr besetzt. Nach und nach verabschieden sich die übrigen Reisenden. Somit sind wir die einzigen, die hier noch verweilen. Hätten wir nichts Wichtigeres zu tun, könnten wir hier im verzweigten Gebäude ein wenig «Fangis» und «Versteckis» spielen 🤪
Ob es da eine mysteriöse Verbindung zwischen dem alten Gebäude und der doch recht modernen Zeit des Internets gibt? Bzw. ob es da eben keine mysteriöse Verbindung gibt? Diese Frage stellen wir uns, als wir zur selben Zeit an unserem Reisetagebuch arbeiten möchten und uns dabei mit viel Geduld üben müssen…




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