Moeraki: Gelbaugen-Pinguin am Katiki Point

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Alle anderen sind schon längst wieder aufgebrochen, als wir uns den ersten Kafi gönnen. Als wir uns nach draussen wagen, um den freundlichen Tag zu begrüssen spüren wir, dass es doch recht frisch ist. Vom angedachten Hochsommer in kurzer Hose und T-Shirt sind wir meilenweit entfernt. Eher lange Hose und warmes Sweat Shirt sind angesagt.

Für uns geht’s das erste Stück die gewundene Küstenstrasse wieder retour bis nach Dunedin. Nach dem wir die Leere im Kühlschrank wieder entleert haben 😁 geht’s für uns nach Norden in Richtung Moeraki. Ein Stück weit nach Dunedin biegen wir vom HWY 1 auf die schmalere Scenic Route der Küste entlang ab. Hier geht’s zwar rauf und runter, links und rechts, doch das ist uns hundertmal lieber als auf der «Autobahn» fahren zu müssen.

Am kleinen Puketeraki Lookout haben wir einen weiten Blick auf Karitane Beach mit der dahinterliegenden Waikouaiti Bay. Hier treffen wir auf einen alten Surfboy, der auf sonnigeres Wetter oder bessere Wellen wartet. Dabei hört er in seinem Auto ganz laut klassische Musik. Thomas Hess aus Zürich sei ein alter Surffreund von ihm, mit dem er schon so manche Welle geritten sei.

Im Moeraki Village Holiday Park angekommen erfahren wir, dass nachmittags von 15.30-17.30 Uhr eine gute Zeit ist, die Gelbaugen-Pinguine zu beobachten. Sofort machen wir uns auf den Weg. Als wir am Katiki Point ankommen, sehen wir, dass sich auch hier seit unserem letzten Besuch vor 10 Jahren einiges verändert hat. Konnten wir damals die Pinguine noch von einem einfachen Zaun aus beobachten, ist dies jetzt nicht mehr möglich. Jetzt gibt es eine Holzpalisade und noch einen weiteren Zaum zwischen uns und der Natur.

 

Heute sehen wir einen dieser lustigen Gesellen, wie er sich in einiger Entfernung in die wärmende Sonne stellt und seine kleinen Stummelflügelchen flattert. Für uns sieht es ganz so aus, als würde er auf seine Freunde warten.

In dieser kleinen Bucht am Katiki Point liegen ein paar Seelöwen träge herum
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Um ihn herum liegen ganze Seelöwen-Grossfamilien wild durcheinander am Strand der kleinen Bucht, oder kreuz und quer auf der felsigen Küste umher. Leider lassen die Pinguin-Kollegen heute auf sich warten. Daher bleibt es bei diesem einen Gelbaugen-Pinguin, den wir heute zu Gesicht bekommen.

Zurück im Campground beschliessen wir, die örtliche Gastronomie etwas zu unterstützen. Selbstverständlich greifen wir hier an der See zum Fisch aus dem Meer vor der Haustüre. Als wir gehen wollen, lädt uns ein Paar ein zu einer Plauderei an ihrem Tisch. Regina und Andreas kommen aus dem Wallis und reisen ein paar Wochen zusammen hier durch die Insel.

Ob wir es morgen früh zum Sonnenaufgang zu den Bouldern schaffen, erfahrt ihr morgen, wenn es soweit ist.

 

 

 

 

 

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