Faszinierende Felsformationen bei Ebbe

Veröffentlicht in: Neuseeland, Nordinsel | 0

Unverhofft und spontan kommen wir noch zu der Ehre, dem Geburtstagskind Ingi zu ihrem Jubeltag gratulieren zu können. Erst dachten wir, dass sie schon im Heihabettchen liegt, aber nichts da, sie war noch unterwegs. Für uns ist es immer wieder schön, Freunden aus der Heimat gratulieren zu dürfen.

Die wenigen Campinggäste, die es noch am frühen Morgen hatte, sind schon auf und davon, als wir uns fast zum Zmittag auch und davon machen 😊

Campnachbarn machen uns auf «interessante Steine» aufmerksam, die bei Ebbe direkt dem Strand entlang sichtbar werden. Und tatsächlich dürfen wir nur wenige Schritte vom Campground entfernt diese eigenartigen Felsformationen bewundern!

Wir spazieren direkt über diese geologischen Kunstwerke, die durch tektonische Hebungen und die ständige Bearbeitung durch Salzwasser und Sand ihre heutige, fast künstlich wirkende Form erhalten haben.

Faszinierende Felsformationen bei Ebbe in Sandspit
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Die Felsformationen in Sandspit zeichnen sich durch eine breite, freiliegende, wellengeschnittene Plattform aus, die einzigartige geologische Merkmale aufweist. Dazu gehören seltsame Kreise, Ringe, Wirbel, Hügel und Grübchen, die aus harten Sandsteinkämmen bestehen, die zwischen weicheren Schlammsteinschichten eingeklemmt sind und oft erodierte Betonungen aufweisen.

Die Felsformationen sind Teil des breiteren Waitematā-Sandsteins, der sich vor etwa 20 Millionen Jahren gebildet hat und durch die Erhebung der Region Auckland freigelegt wurde. Sie bestehen aus einer charakteristischen Abfolge von härterem Sandstein und weicherem Schlammstein, die einst auf dem Meeresboden abgelagert wurden. Die Felsen verfügen über unverwechselbare Ringe und Hügel, oft mit weicheren Zentren und härteren Kanten, die durch die Erosion von Sandstein- und Schlammsteinschichten gebildet wurden.

Was diesen Küstenabschnitt so besonders macht, ist das reliefartige Muster: Durch unterschiedliche Erosion entstehen komplexe Strukturen, die an konzentrische Ringe, Wirbel, kleine Krater oder steinerne Kissen erinnern. Einige dieser Gebilde sind über einen Meter breit und füllen sich bei ablaufendem Wasser wie kleine Miniaturbecken. Diese «magischen Teppiche» aus Stein sind nur bei Ebbe vollständig zugänglich und sichtbar.

Dank Steve, dem Käufer von Manaaki, können wir die letzten 4 Wochen wirklich so geniessen wie wir es uns erhofft hatten. Aus diesem Grund geht’s für uns heute an die nur 40 km entfernt liegende Te Ārai Beach in die kleine CSC Parking Area (CSC: Certified self-contained, d.h. mit eingebautem WC, Wasser- und Abwasserbehälter). Nach einem kleinen Abstecher in Matakanas kleinem Supermarkt gondeln wir auch schon entspannt durch die hügelige Landschaft unserem heutigen Übernachtungsplatz entgegen.

In der «Day use Area» stehen schon unsere Nachbarn, die gerade sich ihr Zmittag brutscheln. Wir stellen uns vorschriftsmässig hinter das Tor in den Übernachtungsabschnitt, in dem wir vorerst noch allein sind und uns somit den schönsten Platz aussuchen können, mit herrlicher Aussicht direkt auf das Meer. Nur wenige Surfer stürzen sich hier in die mächtigen Wellen, die unaufhörlich brausend an Land rollen.

Nach einer kurzen Strandspaziergang, bei dem wir auch die nächste Bay kurz bestaunen, kommen wir mit dem ersten Sprühregen auch schon wieder bei Manaaki an. Unsere Zmittags Nachbarn haben sich zur nächsten Bucht aufgemacht. Heute passiert hier nicht mehr viel, eher wenig sogar. So wenig, dass wir heute hier die einzigen Strandgäste sind. Also ein Stellplatz mit nixx und nixx an Nachbarn. Nixx nixx sozusagen 😄

Dunkle Wolken über der Te Arai Beach
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Immer bricht die Sonne zwischen den einzelnen Sprühregen durch die Wolkendecke und wirft ihr eindrucksvolles Licht auf diese Dünenlandschaft mit dem weiten Meer dahinter. «Was für ein schöner Ort», kommt uns nicht nur einmal über die Lippen!

Mit Manaaki allein im Te Arai Campground
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