
Mit einem Kafi bewaffnet setzen wir uns bei Flut an den Strand der Shakespeare Bay. Jetzt plätschern die Wellen keine 3 m vor uns auf den Strand. Bei Ebbe sieht die ganze Sache anders aus. Wie schon in vielen Buchten erlebt, ist auch diese hier äusserst flach. Bei Ebbe sind es auch schon mal gut und gerne 50 m bis ins Meer.

Jetzt am Vormittag haben wir noch klare Sicht auf die Skyline von Auckland. Von so einem friedlichen Ort möchten wir eigentlich gar nicht mehr weg. Als der Kafi leer ist, merken wir, dass unsere Bäuche auch leer sind. Dem kann Jo Abhilfe schaffen 😋

Wir schaffen uns einen zweiten groben Überblick über die Dinge, die wir nicht mit Manaaki an Steve übergeben und auch nicht nach Hause nehmen möchten. Sprich, was noch entsorgt werden kann. Viel ist es nicht 😉
Durch Ma’s umsichtiges «go Poschte» sind auch unsere Lebensmittelvorräte gut aufgebraucht. Während Jo noch es «bitz umä chruteret», schneidet Ma noch ein paar Kurzvideos fürs Reisetagebuch zusammen.
Weil für Ma über Nacht noch Arbeit hereingekommen ist und hier der Netzempfang eher ein Zufallsprodukt ist, entscheiden wir uns, nochmals in der Fairway Bay Marina vorbeizuschauen. Ausserdem können wir dort nochmals alle unsere Batterien aufladen und in Manaaki noch einen kleinen Feinschliff in Sachen «Für-Steve-parat-machen» durchführen. Gesagt getan, nach 10 min. stehen wir wieder am alten Platz. Ein Regenschauer unterbricht die erste «Klarschiff Etappe». Doch schon bald geht’s unter Sonnenstrahlen weiter…
Unaufgeregt geht der Tag in eine kühle Nacht über, in der wir mal wieder froh sind, eine zusätzliche, wärmende Kuscheldecke zu haben.
Schreibe einen Kommentar