HAPPY NEW YEAR – WELCOME 2025

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So wie wir gestern ins Bett gegangen sind, wachen wir heute morgen auf, nur dass es Ma so langsam auch erwischt hat. War Ma gestern «nur» müde, so ist bei ihr Jo’s Erkältung jetzt auch ausgebrochen.

Über Nacht kamen noch viele Neujahrswünsche. Jetzt, wo wir bereits aufstehen, lassen es in der Heimat bestimmt noch einige krachen.

Das Sammel-Tuk-Tuk zum Busbahnhof steht pünktlich beim Hotel bereit. Am Busbahnhof steigen wir in ein kleinen Minibus ein. Es ist ein kleinerer als gewohnt, sämtliches Gepäck muss auf dem Dach unter einer Plane verstaut werden. Der kleine Bus ist bis auf den letzten Platz ausgebucht. Heute sind es um die 3-4 Stunden, die wir in dieser Sardinenbüchse verbringen müssen. Lässt es sich zu Anfang noch gut angehen, nimmt der Strassenzustand nach einer halben Stunde recht schnell ab. Wir sind mit unseren Sitzplätzen noch recht gut bedient, andere, besonders Torsten haben da weniger Glück. Wie befürchtet, wird auch diese Fahrt zu einer «Schleudertrauma Fahrt». Nach der halben Strecke legen wir eine dringend benötigte Pause zur Entspannung ein. Strecken und Dehnen ist angesagt. War es in Luang Prabang noch kühl und bedeckt, ist es hier heiss und sonnig.

Es herbstelt am Morgen - der sonst so blaue Himmel ist grau verhangen
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Nach knapp über 3 Stunden verlassen wir den gastlichen Minibus in Nong Khiaw. Schon steht ein Tuk-Tuk für die kurze Strecke zum Bootspier bereit. Auch wenn es nicht weit ist, nehmen wir das Angebot gerne an. In 1 ½ Std. fährt das Langboot nach Muang Noy ab. Wir vertreiben uns die Zeit mit einem Zmittag. Im Resti direkt am Fluss werden wir von zwei jungen Damen im Alter von ca. 5 und 7 Jahren bedient. Mit viel Freude und Ernsthaftigkeit decken sie den Tisch und servieren auch das Essen. So wie wir Freude an den jungen Damen haben, scheint es auch umgekehrt zu sein. Ein Freudenstrahlen geht über ihre Gesichter, wenn sie uns bedienen.

https://youtu.be/voQ3b18HxpU

 

Das schmale Langboot ist wie der Bus vollbesetzt. Wieder wird sämtliches Gepäck zu einem Haufen aufgestapelt, der Ma sichtlich verunsichert. Wenn es da nur keine Schaukelei gibt, sonst können wir dann ohne Gepäck weiterreisen (was am Lake Atitlan schon mal vorgekommen sein soll…). Stromaufwärts geht’s den meist gemütlich dahinfliessenden und sichtlich flachen Nam Ou River hinauf. Nur wenig Bootsverkehr ist heute auf dem Fluss unterwegs. Die Laoten haben heute einen Feiertag – der erste Tag des Jahres wird ausgiebig begossen… Die Bootsfahrt ist mit ca. 1-2 Std. angegeben. Nach ca. 45 min. legen wir zwischendurch kurz am Flussufer an: Unser Bootsführer stösst mit anderen mit einem Bier auf das neue Jahr an. 😉

Von der Bootsanlegestelle schauen wir auf den Nam Ou River; unten unser Langboot
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Allen Bedenken von Ma zum Trotz kommen wir am späteren Nachmittag wohlbehalten an unserem Ziel Muang Noy an. Hier empfängt uns Gabriel, unser Landlord. Wir sind überrascht, dass hier im kleinen Muang Ngoy die Hauptstrasse betoniert ist. Erwartet hatten wir eine staubige Schotterstrasse. Erst seit ein paar Monaten gibt es dieses Luxus hier, genauer gesagt, seit März 2024. Auch Strom gibt es seit einiger Zeit durchgehend. Früher war Strom eine Mangelware – er war jeweils nur für ein paar wenige Stunden am Tag vorhanden.

Heute überlassen wir Torsten die Zimmerwahl. Anschliessend erkunden wir mit einem ersten kurzen Spaziergang die kleine Ortschaft. Die Betonpiste hat der einstigen Natürlichkeit einiges genommen und Charme ist verloren gegangen. Andererseits werden jetzt alle Anlieger weniger eingestäubt und während der Regenzeit verwandelt sich nicht mehr alles in roten Schlamm.

Nach einem kalten Erfrischungsgetränk essen wir in Gabriels Restaurant zum Znacht. Auch wenn es nicht richtig kalt ist, schlottern JoMa um die Wette. Die leidige Erkältung ist noch nicht überstanden und Gliederschmerzen grüssen. Das von Torsten empfohlene warme Bier findet keinen Anklang. Müde, schlotternd und kränkelnd schlüpfen wir unter die Bettdecke.

So geht für uns der erste Tag im neuen Jahr etwas unspektakulär zu Ende. Da gibt es noch Potential nach oben…

 

 

 

 

 

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