Bis zum Zmorge Kafi schnattern wir noch recht ordentlich in der kalten, nur 12 °C «warmen» Stube. Doch je länger draussen die Sonne scheint, um so wärmer wird es auch bei Penny.
Mit Oscar, Pennys estnischem Untermieter, kommen wir im Gespräch vom «Hölzchen auf Stöckchen». Er ist auch ein Weitgereister und kann auch viel erzählen. Was z.B. gehackte Kreditkarten betrifft, haben wir einige Gemeinsamkeiten zu erzählen und so könnte es endlos weitergehen, käme nicht die Waschmaschine dazwischen.
Heute ist sonnig warmes Wetter und auf dem Programm steht: Zoobesuch. Aber heute ist auch ANZAC Day, was bedeutet, dass es im Zoo recht voll sein wird. So kommt es denn auch. Aber ein Zoo ohne hüpfende und kreischende Kinder wäre doch 😉
Als erstes zieht es uns ins dunkle «National-Haus». Hier lebt der Nationalvogel, welcher der Frucht, den hier lebenden Neuseeländern sowie den lustigenVögeln ihren Namen gab: Der Kiwi. Weil er ein nachtaktiver flugunfähiger Vogel ist, ist es jetzt am helllichten Tag hier drin kuhdunkel. Nachdem sich unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, sehen wir auch einen dieser lichtscheuen Gesellen hin und her huschen. Zusammen mit uns drücken sich noch viele andere Besucher die Nasen an den Scheiben platt, um dieses scheue Wesen sehen zu können.
https://youtu.be/1c9yCnZOBEE
Etwas später sehen wir auch noch einen Kea, wie er sich neugierig an einem Bambusrohr-Spielzeug zu schaffen macht. In diesem Spielzeug sind von den Pflegerinnen ein paar Kea Leckerli versteckt worden. Völlig aufgeregt und neugierig inspiziert er sein Spielzeug.
In der Sonne sitzend geniessen wir unsere kleine Snackpause bevor wir uns nochmals in die Dunkelheit begeben. Jetzt ist gerade nicht so voll und wir dürfen auch gleich zwei dieser kleinen lustigen Vögel dabei zusehen, wie sie mit ihren langen dünnen Schnäbeln im Boden nach Würmern suchen.
Nachdem wir eine zweite kleine Runde durch den Tierpark gedreht haben, verabschieden wir uns vom Zoo und machen uns auf zu unserem Znacht in luftiger Höhe. Weil wir etwas zu früh sind und noch nicht ins Restaurant dürfen, bleiben wir noch «äs Bitz» auf dem Boden. Statt eines Bieres, wonach uns der Sinn jetzt stehen würde, gibt’s in Ermangelung an selbigem nur einen Schluck aus der Sprudelwasserflasche.
Als es dann so weit ist und uns der Lift in die 52. Etage des Sky Towers bringt, können wir von unserem Fensterplatz aus in luftiger Höhe von der Aussicht auf Auckland und die umgebende Landschaft nicht genug bekommen.
Um dem Namen 360°Orbit gerecht zu werden, dreht sich im Turm das Restaurant. So kommen wir 2 langsame Runden lang in den Genuss, bei herrlich klarem Wetter den Übergang vom Sonnenuntergang bis zur Dunkelheit miterleben zu dürfen. Weil wir aber auch zum Speisen hier sind, lassen wir uns auch noch von der guten Küche verwöhnen. Nach 2 Runden, die gleichzeitig 2 Stunden bedeuten, ist Schluss mit Lustig. Der Bus bringt uns auch wieder gut und schnell zur Unterkunft zurück.
Eva, das heutige Geburtstagkind scheint schon ihren Tag zu geniessen. Jedenfalls meinen JoMa das nach einigen vergeblichen Versuchen des Telefonierens.
Morgen wollen wir uns an Aucklands und neuseeländischer Kunst erfreuen: Es steht ein Besuch des Art Museums auf dem Programm.





























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