Es ist ein Regentag. Was jetzt kein ausgesprochenes Highlight an sich ist, doch es ist einer dieser wirklich seltenen Tage für uns auf der bisherigen Reise. Ma hatte die Regenfront schon auf dem Wetterradar kommen sehen und uns hier an die Hot Springs dirigiert. So werden sich JoMa heute in den heissen Quellen verwöhnen lassen.

Nach den Abschiedskafi bei Rob & Nelleke in deren wunderbaren Wohnmobil der Edelklasse, wollen sich JoMa schon bald auf den Weg in die Verwöhnoase machen 😉
Während des Zusammenpackens für das Verwöhnprogramm von heute merkt Jo, dass der Boden von Martha vorne zwischen den Sitzen feucht ist. Das hatten wir ja schon mal. Damals dachten wir, dass wir wegen des Mäusealarms in Martha vergessen hatten, die Fahrertüre wieder richtig zu schliessen, nachdem die kleine Besucherin vermeintlich das Weite gesucht hatte… Doch heute gab es keinen Besuchsalarm und auch keinen Fahrtwind, der den Regen durch undichte Ritzen hätte hereindrücken können. Es regnete einfach von oben abe, irgendwo in unsere Martha rein. Jo denkt ,dass sich das Wasser irgendwo im Motorraum seinen Weg nach innen sucht. Er schaut im Motorraum mit der super Taschenlampe von Pal alles ab, nimmt einen Teil der Amarturenbrettverkleidung ab, um darunter das Wasserleck zu suchen. Alles vergeblich….

Jetzt wird erst mal gemütlich in die Eclipse Nordic Hot Springs hinüber spaziert. Die sind in nur 5 Gehminuten vom Campground entfernt. JoMa bekommen als Campingäste jeder einen Gutschein über 20 % Eintrittsermässigung! Das ist doch mal eine feine Sache. Hier drin geht’s gemütlich zu. Die heissen Aussenpools mit Wassertemperaturen von 36-41 °C laden zum Entspannen ein. Die Saunagänge sind da schon anstrengender. Doch im Ruheraum, auf den warmen Steinliegen, lassen sich die Augen nur schwer offenhalten. Wie JoMa deutlich hören, klappt das auch nicht bei jedem. Das mit den offenen Augen Zwischendurch kommt nochmals ein Regenschauer hernieder. Im Hotpool ist das eine gelungene Abwechselung. Von oben kommt es kalt herab, unten sitzt man im heissen Wasser. Nach ein paar Stunden, als JoMa schon reichlich aufgeweicht sind, schrumpelige Spülhände haben und zwischen Füssen und Fingern fast Schwimmhäute wachsen, geht es ab nach Hause zu Martha. Der Hunger ist schon ein rechter Antreiber, um dem Entspannungs- und Verwöhn-Tempel ciao zu sagen.
Während Ma das Znacht zubereitet, schaut Jo nochmals, ob er der die Marthaquelle entdecken kann. Doch auch dieses Mal ist ihm kein Erfolg beschieden… «Lieber vorne bei den Sitzen eine undichte Stelle, als damals in Neuseeland mit Winni, wo es genau auf Bett hereingetropft hat», meinte Ma dazu. Wo sie auch recht hat!
Morgen brechen wir hier nach Heines Junction auf. Das liegt weiter in Richtung Alaska und sind ca. 2.5 Std. Fahrzeit. Doch vorher gibt es noch Geburtstagsgrüsse in die alte Heimat.
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