Mt. Rushmore Monument

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Heute wird früh aufgebrochen. Es steht eine längere Fahrt an und es kann nicht schaden früh auf der Piste zu sein. Doch ohne Kafi geht es nicht 😉

Auch wenn es schön klingen mag der Sonne entgegenzufahren, ist das nicht immer so romantisch – Augen zusammenkniepen, Sonnenbrille auf/ab, Sonnenblende rauf/runter…

Die Strassen hier am Rande von Montana sind weit und leer. Schon bald verlassen wir Montana, um von Wyoming begrüsst zu werden. Was allerdings keine Veränderung der Landschaft zur Folge hat. Weite und Leere nach wie vor.

  • Red Shale Campground
    Red Shale Campground

Kurz vor Mittag überqueren wir die nächste Staatsgrenze. Jetzt sind wir in South Dakota. Nicht nur, dass Mount Rushmore hier zu bestaunen ist, auch sind wir mit der Stadt Belle Fourche am Mittelpunkt der USA angekommen. Nur ca. 10 Meter neben dem Mittelpunkt der USA machen wir unser Zmittag bei herrlichem Sonnenschein. Bevor Alaska und Hawaii als letzte Bundesstaaten anerkannt wurden, lag der Mittelpunkt der USA in Lebanon, Kansas.

  • am Mittelpunkt der USA
    am Mittelpunkt der USA
Von hier aus ist es nicht mehr weit. Doch ein paar Steigungen machen uns in Martha wieder zu Schnecken des Highways…

Die Präsidenten Washington, Jefferson, Roosevelt und Lincoln erstrahlen im Sonnenschein vor blauem Himmel. Nach der Grösse der Parkplätze möchten wir es uns erst gar nicht ausmalen, wie es hier zur Hochsaison zu und her geht. Jetzt aber haben alle Touristen gemütlich Zeit und Platz, um das Monument in Ruhe zu bestaunen.

  • Mt. Rushmore
    Mt. Rushmore

Anmerkung der Redaktion:
Das Mount Rushmore National Memorial ist ein 1941 fertiggestelltes Denkmal, das aus monumentalen Porträtköpfen der vier bis zur Zeit seiner Erstellung als am bedeutendsten und symbolträchtigsten geltenden US-Präsidenten besteht. Jedes Porträt ist 18 Meter hoch. Dargestellt sind von links nach rechts die Präsidenten George Washington (1. US-Präsident), Thomas Jefferson (3.), Theodore Roosevelt (26.) und Abraham Lincoln (16.). Vor dem Denkmal sind Ausschnitte aus berühmten Reden der vier Präsidenten auf Schrifttafeln zu lesen. Das Mount-Rushmore-Nationaldenkmal wird auch als Shrine of Democracy (Schrein der Demokratie) bezeichnet. Allerdings wurde es auch als eine Entweihung eines heiligen Berges der Lakota-Indianer betrachtet, der Six Grandfathers (Lakota Tȟuŋkášila Šákpe ‚sechs Grossväter‘) genannt wurde. Die Idee von den vier Präsidentenköpfen kam von John Gutzon de la Mothe Borglum (1867–1941). Das Monument wurde von ihm in 14 Sommern zwischen 1927 und 1941 in den Granit des Mount Rushmore gesprengt, gehauen und gemeisselt. Bei den gesamten Arbeiten wurde Gutzon von fast 400 Arbeitern und Helfern unterstützt. Er selbst starb vor Vollendung des Kunstwerkes. Sein Sohn Lincoln Borglum setzte die Arbeiten noch einige Monate fort, bis sie im Oktober 1941 aus Geldmangel eingestellt wurden und das Monument am 31. Oktober 1941 für vollendet erklärt wurde. Eine geplante Erweiterung der Figuren bis auf Taillenhöhe wurde nie ausgeführt.

JoMa sind beeindruckt von diesem Denkmal. Nicht wie die meisten Besucher, die sich mit einem kurzen Stopp zufriedengeben, machen sich JoMa auf zum «President Trail», der nicht nur ihre etwas müden Beine wieder auf Trab bringt.

Das grosse Touri-Gedöns beim Mount Rushmore mit den teuren Campingplätzen ist nicht so JoMa’s Ding. So geht es noch etwas weiter, nach Hot Springs zum „Hidden Lake Campground“, da wo sich die Häschen, Hühner und Ziegen tummeln…

Ab Übermorgen soll es hier in der weiteren Umgebung einen Wintereinbruch mit Schnee, Kälte und Sturmböen geben. Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen. Wir entkommen dem leider nicht… JoMa überlegen, wie sie es am gescheitesten anstellen.

Somit steht morgen schon wieder eine lange Etappe an. JoMa haben einen etwas tiefer gelegenen Campground mit Stromanschluss gefunden. Hier werden wir 2-3 Nächte stehen bleiben, um den Kurzwinter mit all seinen Unwägbarkeiten auszusitzen. Martha hat eine Heizung, die nur mit Stromanschluss funktioniert. Sonst wäre schon nach 3 Minuten die Batterie leer… Ausserdem haben wir keine Winterreifen, keine Schneeketten und kein 4×4 Antrieb. Lieber bleiben wir 3 Nächte an einem Ort, als irgendwo im Strassengraben zu landen. Ob und wie es kommt sehen wir morgen, spätestens übermorgen.

 

 

 

 

 

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