Beim Zmorge quatscht Jo in seiner typischen unkonventionellen Art unsere Tischnachbarn Dani & Daiana aus Rumänien an. In Rumänien bauen die beiden ein Resort auf, in dem Touristen am täglichen Leben der Landbevölkerung teilhaben können – jetzt nicht nur als zahlende Touristen mit Foto Tour, sondern als Teil des Ganzen. Nach anfänglichen Vorbehalten der ländlichen Bevölkerung, wildfremde Menschen mit einer anderen Sprache mit auf die Felder zu nehmen um dort mit ihnen gemeinsam zu arbeiten, sind sie auf einem guten Weg, erzählen uns die beiden. Ihnen schwebt ein europäisches Netzwerk von Betreibern ähnlicher Resorts vor. So dass es einen wahren Austausch untereinander geben könnte. Wir sind uns sicher, dass uns dies auch gefallen würde. So wird Rumänien ein weiterer Meilenstein in unserer Reiseliste von Leuten und Orten, die wir besuchen wollen.

Jo merkt, dass er dank seiner Gymnastik, die er seit laaaanger Zeit vor ein paar Tagen wieder aufgenommen hat, schon um einiges beweglicher geworden ist.
Die Zeit bis zum Nami verbringen wir damit, unsere Tage hier in Bali zu verplanen. Wieder stossen wir auf unser Luxusproblem…. Ausserdem müssen wir an einem der nächsten Tage nochmals nach Ubud, um dort DHL in Anspruch nehmen zu können. Es gibt ein wichtiges Dokument, welches termingerecht mit Originalunterschrift in der Schweiz eintreffen muss.
Als wir am Abend immer noch mit Planungsdingen unserer restlichen Tage hier auf Bali beschäftigt sind, kommt Jo – er schon wieder! – mit Marc und Alissa ins Gespräch. Beide waren für die Arbeit, bzw. das Studium erst ein paar Monate in Thailand, jetzt sind sie für Ferien hier in Indonesien. Sie würden gerne die Schweiz einmal für ein paar Monate erleben. Gerne dürfen sie ab 2026 den gruseligen November bei uns im Buen verbringen, während wir in wärmeren Gefilden unterwegs sind. Das wäre doch ein Ziel, auf das es sich lohnt hinzuarbeiten.
Beim Znacht treffen wir in einem nah gelegenen einfachen Restaurant wieder auf Dani & Daiana. Sie bleiben trotz des störenden Besuchs einer grossen Maus – oder vielleicht war es auch eine kleine Ratte? – eine weitere Nacht in unserem Homestay. Ihr Zimmer liegt direkt über der Küche des Restaurantes. Als sie die Angestellten über den vierbeinigen Mitbewohner informierten, in der Hoffnung auf ein anderes Zimmer, bekommen sie eine fröhliche Antwort, dass sie sich keine Sorgen machen müssen. Zum Glück sind die beiden unkompliziert und kennen dies aus eigener Erfahrung von zu Hause in Rumänien. Sie hoffen, dass sie diese Nacht etwas besser schlafen können. Sollte es zu arg werden, kommen sie gerne auf unser Angebot des freien Einzelbettes in unserem Zimmer zurück 😉 Für uns wäre eine Maus oder Ratte im Zimmer ein Grund, unverzüglich auszuziehen. Uns kommen Erinnerungen an die nächtlichen Mäuseplagen in Martha in den USA wieder in den Sinn – wie unsere drei Mäusefallen innerhalb von wenigen Minuten die Plage beendeten.
Auch morgen werden wir erst noch etwas arbeiten müssen. Gerade bei Ma ist etwas an Arbeit aufgelaufen und abends hat sie auch noch ein Online-Meeting.





Torsten Schink
Das Landwirtschaft-Tourismus Projekt mit arbeitswilligen Touristen finde ich auch interessant.
Mo
Wir werden mit den beiden Rumänen in Kontakt bleiben und können dich auf dem Laufenden halten…