Gillards Beach – Ma’s bisheriger Campingplatz-Favorit!

Veröffentlicht in: Australien, NSW | 0

Leider verschlafen wir den eindrücklichen Sonnenaufgang etwas. Zwar sind wir mal kurz wach, als die ersten Sonnenstrahlen den Himmel färben, aber leider schlafen wir nochmals ein. Um halb 9, als die Sonne schon hoch am Himmel steht, ist es Zeit für den ersten Kafi.

Mit Kafi am Morgen und Blick aufs Meer. Es gibt fast nichts schöneres..
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Was machen wir nach dem Kafi, den wir mit Blick auf den Strand geniessen zuerst? Eine Runde spazieren gehen und danach das Zmorge oder umgekehrt? Ma entscheidet sich für umgekehrt. Als Jo mitten in den Vorbereitungen für die SuperBowl ist, sieht er am Rand unseres kleinen Areals einen Waran sich entlang bewegen. Während er schon ganz aufgeregt zuschaut, sieht er, dass Ma schon etwas länger eine etwas Kleinere dieser Echsen vor der Linse hat.

Ein Waran schlängelt sich in der Mittagshitze durch den Campground
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Wie die Kängurus, lassen sich auch diese urzeitlichen Tiere sich nicht gross von uns stören. Bis auf Schrittentfernung können wir uns diesen Tieren nähern. Brian, unser Nachbar meint nur, dass die grössere der beiden Echsen vor ein paar Tagen ganz wild auf seinen leider verdorbenen Räucherlachs war. Dieser wurde in Windeseile weggeputzt.

 

Diese beiden Exemplare nehmen auf der Futtersuche keine grosse Notiz von uns. Unablässig tasten sie mit ihren gespaltenen Zungen den Boden nach Nahrung und die Luft nach Molekülen von Fressbarem ab.

Nach den Zmorge brechen endlich wir zur Wanderung auf. Ziel ist die nahgelegene Lagune, die nur durch einen schmalen Landstreifen vom Meer getrennt ist.

Auf dem Hinweg bis dorthin spazieren wir in den Bäumen und Büschen oberhalb des Strandes entlang, auf dem Rückweg suchen wir uns einen Weg über den Strand.

Ma hat grosse Freude am Meer. Sie strahlt förmlich darüber hinaus
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Kurz nach dem «Zvieri» beginnt die Feuerzeit. Brian zündet sein trockenes Holz, welches er immer mal wieder über den Tag zusammengesucht hat, zu einem Feuer an. Einem Ritterschlag gleich werden wir zum Lagerfeuer eingeladen! So hören wir, dass er mit seiner Frau vor mehr als 12 Jahren auch für ein paar Wochen in China Ferien gemacht hat. Ausserdem sind sie auf der Rückreise von Tassie (Tasmanien) nach Coffs Harbour, etwa in der Mitte zwischen Sydney und Brisbane. So haben wir gleich ein paar gemeinsame Gesprächsthemas.

Später gesellen sich auch noch Manfred und Emma zum Lagerfeuerchat hinzu. Nach einer Weile, als wir etwas über die Schweiz erzählen, fragt uns Manfred, woher wir aus der Schweiz kommen. «Nähe Zürich», ist wie immer unsere Antwort. Ja, er kenne etwas von der Schweiz. Vor 32 Jahren sei er aus Deutschland nach Australien ausgewandert. Und er ist in Köln geboren! Wenn er einmal im Jahr beruflich zur Outdoor-Fahrradmesse nach Frankfurt reise, besuche er gleich seine Schwester, die immer noch in Köln wohne. Aber er kann, genau wie wir, dieser ganzen hektischen Mentalität in Deutschland nicht mehr viel abgewinnen. Er ist immer wieder froh, ins ruhigere Australien zurückzukommen.

Unsere beiden Campingstühle scheinen nur auf uns zu warten...
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Nach dem Znacht, würden wir gerne nochmals zur gemütlichen Feuerrunde dazustossen. Doch leider fängt es doch wirklich an zu regnen. Und das in Strömen. So verbringen wir den Abend statt am qualmenden Lagerfeuer in Enelis dünnem Bauch. Während draussen der Regen gegen die Scheiben prasselt, wird drinnen die Hausarbeit erledigt.

Morgen brechen wir von hier aus in Richtung Eden auf. Der Name verspricht auf jeden Fall schon mal viel…

 

 

 

 

 

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