Als wir heute morgen aufwachen, sind wir genauso allein, wie wir es gestern Abend schon waren. Noch beim Kafi stellt sich die Frage wie es weitergeht:
- Abfahren und alles später machen
- Zmorge machen, abfahren und später speisen
- Zmorge machen, hier speisen mit anschliessendem Abwasch und danach abfahren
Wir entscheiden uns für Variante B. So kommt es zur klassischen JoMa Zmorge Arbeitsteilung: Ma arbeitet noch fleissig (eigentlich wie immer sehr fleissig), während Jo sich um die Zubereitung des ersten kulinarischen Highlights des kümmert. Vom Kafi mal abgesehen.
Dank Ma’s vortrefflicher Planung haben wir zwar am neuen Four Mile Beach Campground schon eine Reservierung für die nächsten 3 Nächte, aber keinen festen Stellplatz. Uns steht einer der 16 Stellplätze zu und wir wollen, wenn es geht, den Gemütlichsten haben. Daher heisst es schon um kurz nach 9 Uhr Abmarsch, bzw. Abfahrt an die Küste.
Heute ist Sonntag und entsprechend wenig auf den Strassen los. So bringen wir die knapp 130 km schnell hinter uns. Wieder geht es an schier endlosen Getreidefeldern vorbei. Wegen dieser riesigen Felder haben viele einheimischen Tiere keine Biotope mehr. Aus diesem Grund sehen wir hier weder Känguru noch Wombat noch sonstiges aus der australischen Fauna – nicht einmal als Roadkill…
Nach knapp 1 ½ Stunden parkieren wir auch schon vor Hopetouns Supermarkt. Bis auf Sprudelwasser bekommen wir alles. Der Bottleshop etwas ausserhalb der Stadt, an den wir verwiesen werden, scheint normales Sprudelwasser für Goldwasser zu halten. Was jedenfalls den Preis betrifft.
Im Campground finden wir einen schnuckeligen Platz. Puh, Glück gehabt. Jetzt machen wir uns mit Heisshunger über das verspätete Zmorge her. Von unseren beiden Camp Host’s gibt’s einen Flyer zum Fitzgerald River Nationalpark. «Leider nein, hier gibt es keinen Netzempfang. Morgen wieder in Hopetown, wenn die Bücherei aufmacht. Oh, nein, erst am Dienstag, weil morgen ist ja Feiertag.» meinen unsere Camp Hosts. Naja, schlimmstenfalls fahren wir fürs Zoom die letzten 8 Kilometer wieder retour nach Hopetoun. Dort sollte es für uns eigentlich schon Internetempfang geben.
Es folgt ein kurzer Spaziergang an der Küste. Für den längeren reicht es zum Zoom nicht mehr. Wir liegen gerade mal 10 m über dem Meeresspiegel und die auch noch von Buschwerk umgeben. Etwas weiter die Strasse in den N.P. hinein gibt es einen Lookout mit Blick auf die Bucht und das Meer. Und was für eine Überraschung: Hier oben ist es fantastisch mit dem Netzempfang. Vor und nach dem Zoom hauen wir noch fleissig in die Tasten.

Als es Nachmittag wird, und der steife Wind nicht nachlässt, geht’s die paar Meter retour zum Campground. Schnell zaubert Ma ein vorzügliches Znacht. Bevor es stockdunkel wird, macht Jo die notwendige Hausarbeit des Abwaschs.
Wegen der schlecht geschlafenen Nacht fallen JoMa auch schon fast die Augen zu. Aber so früh geht’s nicht, dann sind wir ja wieder um 3 Uhr wach. Also müssen wir noch ein wenig länger durchhalten…











Schreibe einen Kommentar