War das Wetter noch bis gestern zum späten Abend gnädig zu uns, kam der angekündigte Regen doch in der Nacht über uns. Zum Glück kein wirklicher Starkregen, in dem der Himmel seine Schleusen öffnet und es wie aus Kübeln herab schüttet, sondern immer wieder in kurzen heftigen Sturmschauern. Aber es reicht aus, dass etwas Feuchtigkeit seinen Weg in Manaaki hineinfindet. Zum Glück an den uns schon bekannten Stellen…
Neu ist seit gestern leider, dass der Mechanismus der Dachluke nicht mehr hält. Bei jedem Windstoss von hinten – und daher weht der Wind im Moment – wird sie einfach aufgedrückt und klappert im Wind. Das ist nicht nett. Also gibt’s auch kein «Nett Hier» Kläberli für die Luke. Mit dieser Luke hat Tony wohl auch nur die «Billigst-Variante» verbaut. Wie das wohl nochmals zu reparieren ist? Heute bei diesem Wetter jedenfalls nicht. Entweder es stürmt, oder es regnet oder es stürmt und regnet. Alle drei Variationen des heutigen Wetters laden nicht dazu ein, auf Manaakis Dach herumzuturnen. Zur Soforthilfe wird ein schweres Brett draufgelegt. Das hält erst mal den Deckel drauf.
Der Meteo-Service hat für Nord-Neuseeland weiterhin orange und zum Teil sogar rote Warnungen ausgesprochen. Es soll noch 16 Stunden weiter regnen, total 270-370 mm innerhalb weniger als 24 Stunden, mit Spitzenwerten von 25-40 mm/h. Ausserdem soll es starke Windböen geben 🙁 In der Umgebung von Wangarei und im Osten von Auckland sind bereits einige Strassen wegen Überschwemmung oder Erdrutschen gesperrt.
In den bequemen Sofas in der grosszügigen «Wohnküche» sitzend, arbeitend oder etwas im Internet surfend, lassen wir den stürmischen Tag an, bzw. über uns, vorbeiziehen. Nur gut, dass wir hier noch eine weitere Übernachtung buchen konnten 🤗
Der Wetterbericht meint, dass während der Nacht der Regen und die stürmischen Böen nachlassen werden. Der Camphost meint gar, morgen soll es einen strahlend blauen Himmel geben, woran wir im Moment doch etwas zweifeln…





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