
Genau so, und nicht anders haben wir uns den Tag am Meer vorgestellt. Wir wachen morgens schon mit etwas Sonnenschein auf und lassen uns je länger, je mehr von der Herbstsonne verwöhnen.
Nach der allmorgendlichen Erquickung denken wir darüber nach, eine kleine Wanderung zu machen. Am Mittag ist noch Low Tide / Ebbe, somit können wir den Strand- und Küstenweg um die Buchten wählen. Während High Tide / Flut ist der Weg unter Wasser und somit nicht begehbar. So staksen wir durch Sand und über steinige Felsenufer die zwei aneinanderliegenden Buchten entlang. Mancherorts sind mal kleinere, mal etwas grössere Tide Pools zu bestaunen. Manche dieser kleinen Tümpel sind nur einfache mit Wasser gefüllte Löcher, andere sind dagegen voll sprühenden Lebens: Kleine Fische, Krebse, Krabben, Seetang und noch einiges mehr füllen diese Tümpel.
Der Rückweg ist uns vom letzten Mal schon bekannt und führt uns über einen Hügelrücken wieder hinunter auf Meereshöhe. In der hohen grünen und saftigen Wiesenlandschaft grasen Schafe und Kühe einträchtig nebeneinander. Viele der Kühe sind trächtig und wuchten ihre massigen Körper durch die hohe Graslandschaft.
Nach zwei Stunden trudeln wir wieder bei Manaaki ein. Nach einem kurzen Mittagssnack lassen wir uns am Strand in unsere Campingstühle fallen und uns von der angenehm warmen Nachmittagssonne verwöhnen. Jo lässt sich so sehr verwöhnen, dass ihm schon bald die Augen zufallen 🥱
Weil Jo sich nicht traut (das Meer ist nicht sein Element, und Salzwasser schon mal gar nicht) schaut er doch lieber Ma zu, wie sie einen kurzen Schwumm in den Wellen macht.
Bis zum Znacht wird nach einer Internetlösung für Diheime nachgedacht und gesucht. Eva und Jan möchten uns über Pfingsten besuchen kommen und gerne einen Tag früher kommen und dann noch einen Tag Home Office machen. «Klaro, könnt ihr das», meint Jo dazu, nur dazu muss halt noch das Internet her. Nach einigen Recherchen und einigem E-mail Verkehr wird wohl auf die Raketentechnik gesetzt. Auch wenn wir Elon eigentlich nicht unterstützen möchten (er ist schon reich genug), wird es wohl ein Gerät aus seinem Hause sein…
Als um uns herum schon finsterer Abend ist, telefonieren wir noch mit Bert, der uns eigentlich im Buen empfangen wollte. Aber er weiss noch nicht so recht und wir haben die ersten Tage zu Hause doch mehr um die Ohren als gedacht. Deshalb beschliessen wir gemeinsam, seinen Besuch auf später im Sommer zu verschieben.
Das schöne Wetter ausnützend haben doch noch einige Camper in unserer Nachbarschaft ihre Zelte aufgeschlagen. Heute und Morgen noch, dann sind die Osterferien wieder vorbei.
Wir erinnern uns, als wäre es erst gestern gewesen: Wenige Tage vor Reisebeginn mussten wir noch ganz schnell unsere Einwilligung geben, damit die SAK (St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG) den noch überirdisch verlegten Stromanschluss in Buen unterirdisch verlegen darf. Im Herbst 2023 sollte alles schon fix und fertig erledigt sein. Jo hatte, nach Absprache mit dem Elektroinstallateur, auch noch alle notwendigen Arbeiten im Buen selbst vorgenommen. Heute erhält er die Nachricht von der SAK: «Für die Tiefbauarbeiten finden nächste Woche die Startbesprechungen statt.» Aha, DAS ging ja mal rassig mit dem Projekt, das vor 3 Jahren noch unbedingt eine Unterschrift von uns bedurfte 🤔
Heute Nacht setzten wir uns nicht nach draussen und versuchen aus den ganzen Nachtaktivitäten der vielen Kinder und Jugendlichen einen Kiwi herauszuhören. Schon gestern waren nur Pukekos zu hören und entsprechend aktiv unterwegs.
Morgen ziehen noch etwas näher an Auckland heran. In 11 Tagen werden wir schon im Flieger auf dem Heimflug sein… ☹️ 😁

























Gisi
Die Appenzeller haben eben kurze Beine;-). Die SAK hat sicher gedacht, sie fangen erst an zu graben, wenn ihr wieder da seid… . Geniesst die letzten Tage!
Mo
🤣😂🤣 Tja, manche guten Dinge brauchen eben etwas Zeit…
Wir freuen uns auf ein persönliches Treffen nach unserer Rückkehr!