Sonniger Sonntag im Muriwai Regional Park

Veröffentlicht in: Neuseeland, Nordinsel | 0

Trotz widersprüchlicher Wetterprognosen ist auch dieser Tag heiss und sonnig. Erst suchen wir die wärmende Sonne nach der kühlen Nacht zum Morgen-Kafi, danach wird auch dieser windstille und sommerlich heisse Herbsttag eine Herausforderung für uns beide Hochland-Europäer.

Jo sucht für eine Nachricht an Jacques, Geraldine in unserem Reisetagebuch nach dem Namen ihres Sohnes. «Richtig, Gabriel ist sein Name.» Dabei entdeckt Jo, dass fast auf den Tag genau vor zwei Jahren schon unsere Vorstellungen nach einem Pick-up mit Wohnkabine im Reisetagebuch zu finden sind. Und diese Idee ist sogar noch etwas länger her, nämlich schon, als wir Valentin und Nadja mit ihrem Pick-up in Kanada auf dem Cassiar Highway auf der Suche nach einem WLAN trafen. „Da bleiben wir dran“, steht schon dort geschrieben 😁 War dazumal der Wunsch noch etwas nebulös, hat er mittlerweile ja ganz konkrete Formen angenommen…

Schon lange hat Jo die Nachricht an Jacques und Geraldine vor sich hergeschoben. Es müssen schon 2 Jahre sein, seit sie auf Tahiti leben. Geraldine konnte dort im Krankenhaus eine Anstellung als Ärztin finden. Und weil die beiden ein beneidenswertes Vagabundenleben führen können, sind Jacques und Grabiel gleich mit. Schon zu Neujahr kam die Einladung, sie doch für ein paar Wochen in ihrer neuen Heimat zu besuchen. Doch heute musste Jo dies leider absagen: Wir haben leider kein Re-Entry Visum für Neuseeland, aber den Rückflug nach Europa von Auckland via Singapur. Den wollen wir in der jetzigen Zeit keinesfalls absagen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben!!

Jo ist im Openair Office mit seinen Hausaufgaben beschäftigt
Mo_20260322__IMG_2037
previous arrow
next arrow
 

 

Anschliessend macht Jo sich an die Arbeit, die über 100 von Ma vorbereiteten Fotos für unser Reisetagebuch zu beschriften. Wer denkt, das geht doch leicht, ist etwas auf dem Holzweg. Schliesslich muss auch alles stimmen. Ma, die Perfektionistin unter den beiden, achtet da mit Argusaugen drüber.

Die Sonne zieht am blauen, wolkenlosen Himmel vorüber. Träge Faulheit macht sich im Campground breit… Ausser bei Ma – die macht sich gerade zu einem Strandspaziergang auf.

Jo kann gut auf einen Strandtag verzichten. Zum einen macht er sich nicht so viel aus dem Meer (Salzwasser und er passt nicht so gut zusammen und bewegungslos am Strand in der Sonne braten mag er sowie so nicht). Er sitzt lieber in seinem Stühlchen, kann das Meer sehen und hören und dabei seine Hausaufgaben zu machen.

Den späteren Abend versüsst uns das wöchentliche Zoom-Meeting mit den Jungs. Es ist immer wieder kurzweilig, mit ihnen eine Stunde zu quasseln.

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert