Entspannter Tag in Matakohe – oder doch nicht ganz so entspannt?

Veröffentlicht in: Neuseeland, Nordinsel | 0

Schon gestern zum Znacht in der Camp Kitchen kommt Jo mit einem Pedalritter-Paar aus England und auch etwas mit Emma ins Plaudern. Das Radler Paar ist schon wieder unterwegs, als Jo Emma zum Zmorge-Kafi einlädt. Emma, aus den Niederlanden, ist auch mit dem Velo unterwegs und hat letzte Woche, während ihrer Reise, ihren Job gekündigt. Sie müsste immer mehr am Computer sitzen und konnte nicht mehr dem ursprünglichen Sinn ihrer Arbeit nachgehen. „Digitale Trapvelden“ (wörtlich: digitale Bolzplätze) ist ein niederländisches Förderprogramm, das im Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde, um die digitale Kluft in benachteiligten Stadtteilen zu überbrücken. Jetzt will sie erst noch ihre Reise beenden und fängt dann im Frühsommer im Camping De ReCreatie an zu arbeiten. Vielleicht sehen wir uns dort wieder…

Nach dem Zmorge möchten wir unsere dicken Bäuche etwas bewegen, doch den in der Schweizer App MapOut angegebenen Wanderweg gibt’s leider nicht (mehr)… Sonst ist diese App immer äusserst zuverlässig und genau!? Und jetzt nur einfach stur der Strasse lang zu spazieren ist jetzt nicht ganz unser Ding. Deshalb machen wir nur eine kurze Runde „ins Dorf“, zum Museum, der „Pioneer Church“ und in eine kleine lokale Kunst-Ausstellung.

Die kleine Kirche der ersten Pioniere in Matakohe
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Zwischen Zmorge und Spaziergang meldet sich Steve, der Käufer von Manaaki, bei uns mit dem Hinweis, dass ein Autoverkauf in Neuseeland mit einem «WoF – Warrenty Of Fitness» vorgeschrieben sei. Also kurz gesagt: Manaaki muss erst noch zum TÜV. Das ist zwar so nicht ganz richtig, aber wenn er es für wichtig erachtet, machen wir das. Vor 10 Tagen haben wir ja schon eine Pre-Purchase-Inspection ohne grosse Beanstandungen überstanden. Und die soll noch um einiges umfrangreicher als das WoF sein. In der Hoffnung, dass wir nur die knapp 100 NZD für die Prüfung bei einer akkreditierten Garage in die Hand nehmen müssen, werden wir wohl einen entsprechenden Termin suchen. Doch das muss bis nach Ostern warten…

Jetzt geht es darum, die letzten Wochen unserer Reise zu planen. Besuchen wir noch Jay, wann machen wir die Manaakis Übergabe an Steve, wo werden wir die letzten paar Tage in Auckland verbringen? All dies – und noch einiges mehr – muss geplant und organisiert werden.

 

 

 

 

 

 

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