Cape Reinga – nördlichster Punkt von Neuseeland

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Die nicht ganz so Hideaway Lodge scheint für viele Work & Traveller eine Anlaufstelle zu sein. So wird es jedenfalls Jo beim Abwasch von einem jungen Work & Traveller erzählt, der die letzten Wochen hier bei der anstrengenden Kiwi-Ernte half und nun froh ist, dass heute sein letzter Arbeitstag ist. Wobei das noch nicht feststeht. Die Aushilfen müssen immer auf «Stand-by» sein und werden täglich angerufen ob, wann und wo sie arbeiten. So richtige moderne Tagelöhner…

Ging es mit dem Regen während der Nacht, ist es jetzt ein fast minütlicher Wechsel zwischen trocken und ganz nass. Die Lodge versprüht noch nicht einmal einen Retro Charme, sondern eher einen etwas «abgewirtschafteten Nicht-Charme»; daher bleiben wir auch nicht länger als unbedingt nötig.

Uns zieht es heute in den hohen Norden, dorthin, wo Neuseeland zu Ende ist: Cape Reinga, den Ort, den wir vor 10 Jahren ausgelassen haben. Damals war uns einfach der Hin- und auch wieder Retour-Weg zu lang. Wer jetzt denkt, dass es bis an die Nordspitze Neuseelands «pfiffegrad» nach Norden geht, der irrt sich. Nicht dass es immer rauf und runter geht, nein es ist auch wie auf einem Schweizer Bergpass immer kurvenreich.

Wir sind froh, lässt der vorhergesagte Regen auf sich warten. Bei strahlend blauem Himmel und einer leichten Brise kommen wir beim Lighthouse in Cape Reinga an. Obwohl uns schon viele Autos entgegengekommen sind, sind immer noch viele da, die den sonnigen Ostertag hier geniessen wollen.

Saftig grüne Landschaft auf dem Weg nach Cape Reinga
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Den gleich beim Leuchtturm gelegenen Campground steuern wir erst gar nicht an. Das Rating mit 4,8 von 5 der Kapowairua-Spirits Bay Campsite ist einfach zu verlockend – auch wenn wir nochmals eine ¾ Std. fahren müssen.

In der Hoffnung, dass die 15 km Schotterstrasse doch so manche Miet-Camper abhalten wird und Ostern schon fast vorbei ist, machen wir uns auf den Weg. Als wir ankommen, fährt uns schon ein kleiner Schreck in die Glieder. Es sieht voll aus! Aber hier trügt der erste Eindruck. Wir finden einen schönen Platz mit genügend Freiraum um uns herum 😁

Landschaft im Abendlicht am Campground der Spirits Bay
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Keine Frage, natürlich machen wir uns auf zu einem Strandspaziergang. Weil es doch nicht so viel stürmt wie gedacht, bleibt Jo’s Hütchen auch dort wo es hingehört. Nämlich auf Jo’s Kopf 😉 Schön, diese Natur hier so erleben und spüren zu dürfen. Mit etwas Glück bekommen wir doch noch ein paar Sonnentage in der freien Natur, bevor wir unsere letzten Tage hier in Neuseeland in Auckland verbringen.

Weil heute Nacht hier die Uhren eine Stunde zurück, auf Winterzeit, gestellt wurden hat unser Tag heute 25 Stunden. Somit ist es früher hell, aber auch früher dunkel. Dafür findet jetzt das Zoom-Meeting mit den Jungs schon um 19 Uhr statt, nicht mehr wie bisher um 21 Uhr. Plus 1 Stunde Sommerzeit in Europa und Minus 1 Stunde Winterzeit hier in Neuseeland ergibt jetzt eine neue Zeitdifferenz von 10 Stunden, was recht angenehm ist.

Morgen schauen wir, dass wir das von Steve gewünschte WoF eingetütet bekommen. Entweder hier oben in der Gegend oder doch eher in der Nähe um Auckland herum.

Wie es auskommt, erfahrt ihr morgen… 😉

 

 

 

 

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