Batterien aufladen

Veröffentlicht in: Neuseeland, Nordinsel | 0

Der Regen, der während der Nacht nochmals runterkam, machte den Zeltbereich, wo auch wir stehen, nicht gerade attraktiver. Der Boden ist pflotschnass und kann kein weiteres Wasser mehr aufnehmen – deshalb ist auch alles voller grosser Pfützen. Da geniessen wir doch lieber unseren Kafi bei Sonnenschein am fast leeren Strand von Waipu Cove.

Kann ein Tag schöner als so beginnen?
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Wir sehen einen älteren Kiwi bzw. Neuseeländer, wie er sich mit seinem kleinen E-Foil in die Fluten stürzt. E-Foils, oder auch Elektro-Hydrofoil, sind kurze Surfbretter mit einem Elektromotor und einem Unterwasser-Flügel (Hydrofoil), wodurch das Brett ab ca. 20 km/h aus dem Wasser gehoben wird und in einer Höhe von etwa 30–50 cm über der Wasseroberfläche „schwebt“. Elegant quert er die Wellen und gleitet wie Aladin auf seinem fliegenden Teppich über das Wasser. Der Auftrieb entsteht durch die Tragflügel (Front- und Heckflügel) unter Wasser, was den Wasserwiderstand minimiert.

 

Wir wissen nicht was uns hier noch halten sollte, da geniessen wir doch lieber unser Zmorge in der Day Use Area, wo wir an einem sonnigen, trockenen Platz den Strand mit Blick aufs Meer und die kleine Surfschule geniessen können.

Nach dem Mittag beendet ein plötzlicher Regenschauer unerwartet unseren gemütlichen Strandtag. Bevor wir nur drin hocken und auf Sonnenschein warten, können wir auch gleich weiterfahren. Wir müssen noch etwas die «Luft aus dem Kühlschrank lassen» und auch noch in Leigh ankommen. Erinnert ihr euch? Dort waren wir vor 3 Wochen schon einmal während einer Regenperiode.

Gesagt getan und bei Sonnenschein kommen in im Leigh Central Campground an. Aber auch hier scheint es ordentlich geregnet zu haben. Gummistiefel wären eigentlich nicht ganz so verkehrt… Der Wetterbericht kündigt für das Ende der Woche und gleich auch für die kommende Woche häufigen Regen an. Nein, nicht schon wieder Regen!

In einer Woche sind wir bei Jay in Auckland für 2 Tage, wo wir gleich im Anschluss mit Steve die Übergabe von Manaaki vereinbart haben. Um nicht alles im Regen machen zu müssen, machen wir jetzt, wo die Sonne scheint und es recht angenehm ist, eine erste Auslegeordnung, um uns einen Überblick zu verschaffen, von was wir uns unbesorgt trennen können. Da ist doch schon was zusammengekommen. Und wir dachten immer, dass wir doch recht wenig haben.

Weil heute SpaghBolo ansteht und deshalb Fleisch gebrutschelt werden muss, machen wir dies direkt in der Camp Kitchen. Und da es hier gemütlich und relativ warm ist – sagt zumindest jeder der reinkommt – essen wir auch gleich in der Küche.

Heute laden wir hier, im wahrsten Sinne des Wortes, alle unsere Batterien wieder auf. So können wir mindestens die nächsten 2-3 Tage irgendwo an einem schönen Strand zu stehen kommen, ohne uns gleich Sorgen machen zu müssen.

Ein lustiger Video-Call mit Johann in Schweden rundet unseren gemütlichen Abend ab.

 

 

 

 

 

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